Hockey: Die Angst der Amateursportler vor dem Aus – Top News

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Ohne Aussicht auf Lockerung fürchten viele Vereine jetzt einen dramatischen Mitgliederschwund, zum Beispiel der Hockeyclub Rotweiß München.

Die Auflagen sind hart: hier müssen separate Ein- und Ausgänge geschaffen werden, Abstandsmarkierungen gezogen, Eingangskontrollen aufgebaut werden.

Mannschaftssport ist von der Corona-Pandemie stark betroffen.

Wegen des Abstandsgebots lässt er sich kaum ausüben.

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Außer Teams verfügen über viel Geld und gute Kontakte wie der Fußball.

Zu spüren bekommt das etwa der Amateursport Hockey.

Wochenlang konnten Kinder und Jugendliche ihren Mannschaftssport coronabedingt nicht ausüben.

Seit dieser Woche organisieren Vereine wie der Hockeyclub Rotweiß München zwar wieder ein Training, allerdings nur in sehr abgespeckter Form: kontaktlos und im Freien.

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Seit acht Wochen kein Hockey-Training

Klopapierrolle mit dem Hockeyschläger in der Luft halten

Vor allem Konditions- und Grundlagentraining

Freude über das Wiedersehen – aber Abstandhalten nervt

DOSB-Präsident Hörmann: “Sport wird unverzichtbar bleiben”

Keine Wettbewerbe in Mannschaftssportarten

Angst vor Mitgliederschwund beim Hockey

Fahrplan zurück zur Normalität gefordert

Profisport sieht über Amateursportarten

Es wird Alles gemacht, was nötig ist, um den Kindern und Jugendlichen nach acht Wochen ohne Training den Wiedereinstieg zu ermöglichen.

Das Vereinsleben liegt seit Wochen brach – Platz und Clubterrasse liegen einsam da.

Für den Hockey-Vize-Präsidenten Nils Kowalczek ein ganz ungewohntes Bild.

Mannschaftssport ist von der Corona-Pandemie stark betroffen.

Wegen des Abstandsgebots lässt er sich kaum ausüben.

Außer Teams verfügen über viel Geld und gute Kontakte wie der Fußball.

Zu spüren bekommt das etwa der Amateursport Hockey.

Jetzt sehen sich die meisten nach Wochen zum ersten Mal wieder.

Beim Ankommen gibt es kein Abklatschen, keine Umarmung – dafür Hände Desinfizieren und Abstand halten.

Mit Wohnzimmer-Einheiten und Konditionstraining per Video haben die Trainer versucht, die Kinder und Jugendlichen über die vielen Wochen bei der Stange zu halten.

Und mit speziellen Corona-Disziplinen: zum Beispiel eine Klopapierrolle möglichst lange mit dem Schläger in der Luft zu halten.

Trotzdem hofft er, die Kinder damit einfach wieder überhaupt abholen zu können, damit sie auch alle wiederkommen und möglichst keiner verloren geht.

Zweikämpfe oder Reinrutschen ist nicht erlaubt, und natürlich auch kein richtiges Spiel.

Dem Ex-Hockey-Nationaltorwart Nils Kowalczek macht genau das Sorgen.

“Ja, also das ist jetzt kein Training, wie die Kinder das sonst kennen: Es geht nicht so zur Sache, wie sonst im Hockey.

Es ist ein sehr flaches Training.

Die nächsten Wochen wird das Training wohl so aussehen: kleine Gruppen, kein Körper-Kontakt, dafür viel Grundlagen- und Konditionstraining.

Auch die Erklärungen der Trainer wird es nur mit Maske oder genügend Abstand geben, so steht es im Hygienekonzept des Hockeyclubs.

Hockey: Die Angst der Amateursportler vor dem Aus

Das erste Fazit der Kinder fällt zwiegespalten aus.

Viele haben sich gefreut, endlich wieder ein Training zu haben, andere sind genervt vom ständigen Abstand halten.

Vereine werden immer wieder als soziale Tankstellen der Gesellschaft beschrieben.

Gerade für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bietet das gemeinsame Sporttreiben einen unschätzbar positiven sozialen Wert.

“Es war halt anders, aber trotzdem hat`s mir immer noch Spaß gemacht,” sagt der 10-jährige Moritz.

Und Mats meint: “Es war so als wär ich im Käfig.

” Der sechsjährige Leon möchte aber auf jeden Fall trotzdem wiederkommen, erklärt er am Ende des ersten Trainings, auch wenn das ständige Abstandhalten blöd war.

Doch im Moment scheint zumindest der Mannschaftssport komplett in den Hintergrund gerückt zu sein.

Die Hockeyverbände beispielsweise haben ihren Punktspielbetrieb bis zum ersten August ausgesetzt.

Und das soll nach Ansicht von Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes auch so bleiben.

Die 90.

000 Vereine seien und blieben die sozialen Tankstellen des Landes, betont Hörmann.

Und: “Wir sind sicher: Der Sport wird gerade nach dieser Krise ein unverzichtbarer Bestandteil unserer gesellschaftlichen Entwicklung bleiben.

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