How are you, USA? Algorithmus untersucht Wohlbefinden der Bürger – Top News

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Für seine Studie hat er zehn Milliarden Tweets untersucht.

“Da greift man besonders auf die Datensätze von Twitter zurück.

Unter den großen Datensätzen sind das die größten: Zehn Milliarden Tweets lassen wir durch unsere Cluster in Rechenfarmen laufen, und dann extrahieren wir Sprachmuster”, erläutert Eichstaedt.

Ein Stanford-Psychologie-Professor hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich das Wohlbefinden der Amerikaner via Twitter erkunden lässt.

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Das Ganze ist nahezu in Echtzeit möglich.

Mit Twitter lassen sich die psychologischen Zustände einer ganzen Gesellschaft erfassen.

Das belegt Johannes Eichstaedt in seiner Studie.

Der 35-Jährige ist Professor für Psychologie an der renommierten Stanford-Universität.

Ursprünglich kommt er aus Düsseldorf.

Mit 19 ist er erst nach Großbritannien ausgewandert, später dann in die USA.

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“Die Sprache, die hohes Einkommen und hohe Ausbildungsquote signalisiert, ist eben auch ein Indiz für das erhöhte Wohlbefinden in der Bevölkerung.

Und dass sehen wir in Teilen des Landes, die sehr arm sind, wo die Menschen nicht so gesund sind und die eine niedrige Ausbildungsrate aufweisen; dort ist das psychologische Wohlbefinden relativ niedrig”, erklärt der Psychologe.

Twitter statt Telefon

Wortwahl gibt Hinweise auf Einkommensverhältnisse

Ländliche Bevölkerung nimmt Corona weniger ernst

Bislang haben die Sozial-Wissenschaften in den USA auf Umfragen des Gallup-Instituts zurückgegriffen, wenn sie wissen wollten, wie es um das Wohlbefinden der Menschen bestellt ist.

Das waren meist Telefonumfragen.

Twitter sei zwar nicht repräsentativ für die US-Bevölkerung, es könne aber Einblicke in den Lebensalltag ermöglichen, sagt Eichstaedt.

Ein Stanford-Psychologie-Professor hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich das Wohlbefinden der Amerikaner via Twitter erkunden lässt.

Das Ganze ist nahezu in Echtzeit möglich.

Eichstaedt hat aber auch die Corona-Pandemie auf Twitter analysiert.

Auch hier stellte er einen großen Unterschied zwischen Land- und Stadtbevölkerung in den USA fest: “In Teilen des Landes, die sehr urban sind und eine hohe Bevölkerungsdichte haben, sah man relativ schnell, dass die Leute über diesen Quaratäne-Lifestyle zu reden begannen.

Eichstaedt und sein Team haben zum Beispiel herausgefunden, dass Internet-Akronyme wie LOL (also laut lachen) und Worte wie Liebe oder Gut häufig in Gebieten mit geringem Einkommen benutzt werden.

Sie signalisieren ein schlechteres Wohlbefinden.

Worte, die man eher als negativ verortet wie “Steuern” oder “Hausaufgaben” werden nach Erkenntnissen der Forscher eher von Gruppen mit höherer Bildung und höherem Einkommen verwendet.

Mit der neuen Messmethode will der Psychologie-Professor erforschen, wie sich die soziale Distanzierung, wie im Falle der Corona-Pandemie, auf unser Wohlbefinden auswirkt.

Sprich: Er will via Social Media Depressionen und Ängste erfassen.

Via Twitter-Analyse ergab sich für den Stanford-Forscher schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Pandemie das Bild, dass die ländliche Bevölkerung in den USA die Corona-Bedrohung nicht so ernst nimmt wie die Menschen in den Ballungszentren.

“Vor allem bei der Landbevölkerung, die überwiegend Trump gewählt haben, sah man Sätze wie ‘Corona ist genauso wie die Grippe’.

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