“Ich wachte gestern auf und wollte die Welt niederbrennen” – Top News

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Sie erinnert an die anderen schwarzen Opfer, über die sie bereits berichtet hat: “In Ferguson, als Mike Brown erschossen wurde, in Baltimore wegen Freddy Grey: Protest nach Protest nach Protest.

Vergeben Sie mir, aber das fühlt sich jetzt nicht viel anders an.

Dieselbe alte Geschichte von Abstumpfung in Rassenfragen, weiße Vorherrschaft und all das Böse gegen das schwarze Amerika.

” Ein schwarzer junger Mann – meistens sind es Männer – wird ohne Grund von Polizisten erschossen, erwürgt, erschlagen.

Menschen gehen auf die Straße und fordern Gerechtigkeit.

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Eine gerichtliche Ermittlung wird eingeleitet, die in 99 % der Fälle mit dem Freispruch des Polizisten endet.

Auf dem ganzen Album geht es um den strukturellen Rassismus der USA, der jetzt dazu führt, dass derzeit wieder US-Großstädte in Aufruhr sind: Amerika erlebt die schwersten Proteste seit dem Tod von Martin Luther King.

Für viele, die jetzt auf die Straße gehen, hat die, wie sie es nennen, “öffentliche Hinrichtung” von George Floyd das Fass zum Überlaufen gebracht.

Die Journalistin Hazel Tryce Edney betont zunächst die Kontinuität der Polizeigewalt gegen Schwarze: “Gestern Abend hat mir jemand gesagt, in Amerika ist ja gerade alles anders, wegen der Pandemie und den Unruhen.

Und ich musste erstmals überlegen, ob ich das auch so finde.

” Hazel Tryce Edney ist innerhalb der schwarzen Medienlandschaft in den USA eine geschätzte Stimme.

Die gebürtig aus Virginia stammende Journalistin ist Chefredakteurin ihres eigenen Nachrichtendienstes und ehemalige Redaktionsleiterin von blackpressusa.

com.

Der andere wichtige Unterschied ist für sie die Solidarität vieler weißer Polizisten, die das Verhalten ihrer Kollegen nicht mehr hinnehmen wollen und sich mit den Demonstranten öffentlich solidarisieren.

Der symbolische Kniefall ist dabei besonders aufgeladen, seit sich der schwarze Footballspieler Colin Kaepernick 2016 als Protest gegen Polizeigewalt bei der Nationalhymne vor dem Spiel hinkniete.

Donald Trump war außer sich vor Wut und forderte die Liga auf, Kaepernick zu feuern.

“Trump macht das wahrscheinlich wahnsinnig, dass die sich hinknien”, vermutet Hazel Tryce Edney.

“Er fragt sich bestimmt, wie kann ich das verhindern? Wie kann ich sie davon abhalten zu protestieren und Stellung zu beziehen? Das hat das Eis gebrochen.

Ich glaube, das war der Wendepunkt, dass so etwas in Amerika passieren kann und niemand der üblichen Verdächtigen kann das kritisieren.

Deswegen glaube ich doch, dass die Dinge sich ändern.

Aktuelle Debatten, neue Filme und Ausstellungen, aufregende Musik und Vorführungen.

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Der schwarze Rapper Killer Mike wendet sich nach dem Tod von George Floyd in einer emotionalen Rede an die Demonstranten – und die Journalistin Hazel Tryce Edney erinnert an eine Reihe ähnlicher Fälle.

Reaktionen auf die Anti-Rassismus-Proteste.

In “RTJ4”, dem vierten Studioalbum von Run the Jewels, heißt es auf dem Track “Walking In The Snow”: “Und du bist so abgestumpft, dass du dem Polizisten dabei zuguckst / Wie er einen Mann wie mich erdrosselt / Bis meine Stimme von einem Schrei zu einem geflüsterten ‘ich kann nicht atmen’ wird.

“.

Run the Juwels, das sind Killer Mike aus Atlanta und EL-P aus New York, haben den Song vor dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei dem Polizeieinsatz in Minneapolis geschrieben.

Jetzt haben sie das Album “RTJ4”, auf dem sie die brutale Szene in Minnesota vorwegnehmen, vorzeitig veröffentlicht.

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Manchmal gibt es Ausschreitungen, manchmal Plünderungen.

Die vorwiegend weißen Mainsteam-Medien konzentrierten ihre Berichterstattung auf die Plünderungen und lenken von der ursprünglichen Gewalt ab, so Hazel Tryce Edney.

Hat man einen wortgewandten Präsidenten wie Barack Obama, beruhigt sich die Lage schneller, jemand wie Donald Trump heizt sie eher an.

Aber nichts ändere sich wirklich.

Das ist für Hazel die Normalität für schwarze Amerikaner.

“Aber, es gibt doch etwas, das ich in den letzten Jahren anders wahrgenommen habe.

Das war schon in Charlottesville so.

Dort marschierten viel mehr Weiße mit uns, als je zuvor”, sagt die Journalistin.

Auch außerhalb der USA regt sich heftiger Protest gegen den strukturellen Rassismus.

So hielt der “Star Wars”-Schauspieler John Boyega bei einer Kundgebung in London vor Tausenden “Black Lives Matter”-Demonstranten eine sehr emotionale Rede.

Der 28-Jährige kämpfte mit den Tränen als er sagte: “Jeder schwarze Mensch hier kennt den Moment, in dem ein anderer ihn zum ersten Mal daran erinnert hat, dass er schwarz ist”.

Er betonte, “wie schmerzhaft es ist, jeden Tag daran erinnert zu werden, dass deine Rasse nichts zählt” und forderte die Demonstranten auf, den Kampf gegen den Rassismus nie aufzugeben aber dabei “so friedlich und organisiert wie möglich zu bleiben”.

Eine emotionale Rede des Rappers und Polizistensohns

George Foyd: einer von Vielen

Nichts ändere sich wirklich

Der Kniefall als Waffe und Solidaritätsgeste

Weltweiter Kampf gegen den Rassismus

Killer Mike selbst ist Sohn eines Polizisten und richtet sich in einer sehr emotionalen Rede an die Demonstranten: “Ich bin rasend vor Wut! Ich wachte gestern auf und wollte die Welt niederbrennen sehen.

Ich bin es leid, schwarze Männer sterben zu sehen.

” Aber es sei als Sohn eines Polizisten auch seine Pflicht, zu sagen, “dass es eure Pflicht ist, nicht euer eigenes Haus niederzubrennen, aus Wut gegenüber einem Feind.

Dies sei die Zeit für schwarze Journalisten auf die Straße zu gehen und zu berichten, sagt Hazel Tryce Edney, auch wenn Polizeikräfte mit unverhohlener Aggression klar gekennzeichnete Journalisten attackieren, bedrohen, beschießen und einsperren, um sie einzuschüchtern.

Denn niemand erzähle die Geschichte des täglichen Rassismus besser als sie.

“Niemand kann über das Leiden von George Floyd und das Maß von Rassismus, das jeden Tag erlitten und in unseren Gemeinden gefürchtet wird, besser erzählen, als schwarze Reporter.

Der schwarze Rapper Killer Mike wendet sich nach dem Tod von George Floyd in einer emotionalen Rede an die Demonstranten – und die Journalistin Hazel Tryce Edney erinnert an eine Reihe ähnlicher Fälle.

Reaktionen auf die Anti-Rassismus-Proteste.

“Ich wachte gestern auf und wollte die Welt niederbrennen”

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