Ingolstadt: CSU-Amtsinhaber und SPD-Herausforderer gleichauf – Top Meldungen

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Bei der Kommunalwahl in Ingolstadt müssen der CSU-Amtsinhaber Christian Lösel und der SPD-Herausforderer Christian Scharpf in die Stichwahl.

In Ingolstadt liegen laut dem vorläufigen Endergebnis Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) und SPD-Kandidat Christian Scharpf gleichauf. Beide haben rund 33 Prozent der Stimmen erreicht; Scharpf liegt weniger als 0,2 Punkte hinter dem Rathaus-Chef. Auf Platz drei folgt Petra Kleine von den Grünen mit 9,3 Prozent, auf Platz vier Hans Stachel von den Freien Wählern mit 8,3 Prozent. Alle weiteren Kandidaten liegen bei unter fünf Prozent. Eine Umfrage hatte eine Stichwahl zwischen CSU-Amtsinhaber Christian Lösel und Christian Scharpf von der SPD bereits prophezeit.

Wegen des Coronavirus ist der öffentliche Wahlabend entfallen. Weil viele Wahlhelfer kurzfristig abgesagt haben, werden nur die Stimmen für die Oberbürgermeister-Wahl ausgezählt. Die Auszählung für den Stadtrat findet dann am Montag statt.

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Seit 1972 wird Ingolstadt von CSU-Oberbürgermeistern regiert. 30 Jahre lang war Peter Schnell im Amt. Auf ihn folgte Alfred Lehmann (2002 – 2014), den das Landgericht Ingolstadt im Oktober 2019 wegen Bestechlichkeit im Amt zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt hat. Seit 2014 leitet Christian Lösel das Rathaus. Auch der amtierende Rathaus-Chef geriet in letzter Zeit zunehmend unter Druck. Oppositionsparteien fordern mehr Transparenz in der Aufarbeitung. Die Verurteilung seines Vorgängers und Parteifreundes Lehmann und weitere Vorwürfe wegen Ungereimtheiten in dessen Amtsführung haben für Christian Lösel auch den Wahlkampf überschattet.

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