Italien und Spanien: Die Zahlen steigen langsamer – Top Meldungen

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In Italien sind bislang 10.779 Menschen durch das Coronavirus gestorben. Aber der Anstieg der Neuinfektionen verlangsamt sich. Auch Spanien meldet einen Rückgang neuer Fälle. Südkorea sorgt sich um “importierte” Fälle.

In Italien verlangsamt sich die Zunahme der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infizierten erhöhte sich um 5217 auf 97.689, wie der Zivilschutz mitteilte. Das ist der geringste Anstieg von Neuinfektionen seit Mittwoch.

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Bislang hat die Coronavirus-Pandemie offiziellen Angaben zufolge 10.779 Todesopfer in Italien gefordert. Die Behörden erklärten, dass in den vergangenen 24 Stunden 756 neue Todesfälle hinzugekommen seien.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus droht dem südeuropäischen Land dennoch eine Verlängerung der Ausgangssperre. “Die Maßnahmen, die am 3. April auslaufen, werden unweigerlich verlängert”, sagte der Minister für regionale Angelegenheiten, Francesco Boccia, dem TV-Sender Sky TG24. In italienischen Medienberichten ist von einer Verlängerung um weitere zwei Wochen bis zum 18. April die Rede.

Nach Italien ist Spanien in Europa das Land mit den meisten Corona-Infizierten. Spaniens Gesamtzahl der Fälle stieg von 78.797 am Sonntag auf 85.195, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das Land meldete 812 weitere Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, die Gesamtzahl der Corona-Toten liegt dort damit bei 7.340. Dies ist ein leichter Rückgang der täglichen Sterbezahlen gegenüber Sonntag, als 838 Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet worden waren.

In dem Land tritt eine ebenso drastische wie umstrittene Verschärfung der Ausgangssperre zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nun erst am Dienstag voll in Kraft. Heute dürfen die betroffenen Personen und Unternehmen “die letzten unbedingt erforderlichen Arbeiten” zur Einstellung der Aktivitäten erledigen, heißt es in dem in der Nacht im Amtsblatt veröffentlichten Dekret. Ursprünglich sollte der “Winterschlaf”, wie die Finanzministerin und Sprecherin der linken Regierung María Jesús Montero sich ausdrückte, schon heute beginnen.

Gemäß der Anordnung müssen alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, bis zum 9. April zu Hause bleiben. Betroffen sind vor allem der Bausektor und weite Teile der Industrie. Die betroffenen Arbeitnehmer sollen ihr Gehalt weiterhin beziehen und die nicht geleisteten Stunden zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Bisher durften alle Bürger, die nicht im Homeoffice arbeiten konnten, zum Arbeitsplatz fahren. Die Verschärfung des Ausgehverbots wurde von vielen Unternehmern und Regionalpräsidenten scharf kritisiert.

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