IWF-Chefin Lagarde mahnt zur Deeskalation von Handelskonflikten

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FRANKFURT (awp international) – IWF-Chefin Christine Lagarde mahnt angesichts wachsender internationaler Handelskonflikte zur Deeskalation. “Wir sollten alle dazu beitragen, die gegenwärtigen Handelsstreitigkeiten zu entschärfen und den konstruktiven Dialog fortzusetzen”, sagte Lagarde bei einer Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Lage der zentral-, ost- und südosteuropäischen Länder (CESEE) am Mittwoch in Frankfurt. Die aktuelle Situation sei ohne Zweifel eine Herausforderung für alle Volkswirtschaften.

Vor knapp einem Jahr, am 15. Juni 2018, hatte US-Präsident Donald Trump erste Strafzölle auf Waren aus China verhängt. Es war der Auftakt zu einem sich hochschaukelnden Handelsstreit zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. China reagierte mit Gegenmassnahmen.

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) beeinträchtigen die Handelskonflikte das weltweite Wirtschaftswachstum erheblich. “Simulationen zeigen, dass die jüngst eingeführten und in Aussicht gestellten Zölle die weltweite Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent im Jahr 2020 reduzieren können”, warnte der IWF anlässlich des Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) vor wenigen Tagen in Japan./ben/DP/mis

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