Jahrhunderttunnel: Finnland und Estland rücken zusammen – Top News

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Völlig ausgeklammert bleibt hingegen bislang, was Moskau zu einem Mega-Tunnel-Projekt direkt vor der Haustür sagen würde.

“Schon allein die geplante Insel könnte ja eine Seefestung sein, die sich gewaschen hat”, sagt der deutsche Politologe Wolfgang Drechsler, der in Tallinn und Harvard lehrt.

Und auch der Tunnel dürfte den Russen laut Drechsler kaum gefallen, “weil er einen Riegel darstellt, der St.

Petersburg vom eisfreien Zugang in die Ostsee abschneidet”.

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Die Metropolregion im äußersten Nordosten der EU wird schon seit einigen Jahren “Talsinki” genannt.

Die Tickets jedenfalls kann man online schon kaufen: 50 Euro soll die einfache, gut 100 Kilometer lange Fahrt unter dem Finnischen Meerbusen kosten, 1.

000 Euro das Jahresticket.

Ein PR-Gag des Finnen Versterbacka, denn auch der Erfinder des weltweit bekannten Smartphone-Spiels “Angry Birds” weiß, dass es sehr viel länger dauern dürfte, bis das Projekt fertiggestellt wird, inklusive einer künstlich aufgeschütteten Insel auf der Hälfte der Strecke.

Helsinki könnte sich noch stärker als heute als Drehscheibe in Richtung Asien etablieren.

Schon heute ist Finnland das EU-Land, von dem aus Fluggäste am schnellsten nach China, Indien oder Japan kommen.

Für die Chinesen wäre der Tunnel unter dem Finnischen Meerbusen gleichzeitig ein weiteres wichtiges Puzzle-Stück ihrer “One Belt One Road”-Initiative, die häufig als neue Seidenstraße bezeichnet wird.

Und schließlich wäre ein Tunnel auch das letzte logische Glied eines anderen europäischen Verkehrsprojekts: der Rail Baltica, die eine Schnellzugverbindung zwischen Berlin und dem Baltikum schaffen soll.

Es soll der längste Eisenbahntunnel der Welt werden: eine gut 100 Kilometer lange Verbindung zwischen Helsinki und Tallinn unter der Ostsee hindurch.

Das Mega-Projekt hat zuletzt deutlich Fahrt aufgenommen.

Der Jahrhunderttunnel soll nicht nur der finnisch-estnischen Metropolregion “Talsinki” Schub geben, sondern ausstrahlen bis Stockholm und St.

Petersburg.

Geht es nach Tunnelbauer Peter Versterbacka, dann rollen zu Weihnachten 2024 die ersten Züge durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt zwischen Tallinn und Helsinki.

!

Dass Estland und Finnland vom bislang längsten Tunnel, der jemals gebaut wurde, profitieren würden, ist unstrittig.

Auch eine von der EU mitfinanzierte Machbarkeitsstudie kommt zu dem Schluss, dass der Mega-Tunnel rein technisch kein Hirngespinst ist und wirtschaftlich viele Vorteile bietet.

Vor allem für Finnland geht es bei dem Projekt um mehr, als lediglich die Reisezeit zwischen beiden Hauptstädten von derzeit rund zweieinhalb Stunden per Fähre auf dann 20 Minuten durch die Untersee-Röhre zu reduzieren.

Mega-Tunnel mit wirtschaftlichen Vorteilen

Bedenken in Moskau

Das Tunnel-Projekt zwischen Helsinki und Tallinn wird schon seit vielen Jahren diskutiert, doch seit einigen Monaten nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf: Peter Versterbackas FinEstBay Area Group (FBA), die das Tunnel-Projekt vorantreibt, kooperiert mit einem chinesischen Fonds namens Touchstone Capital Partners, der das Projekt mit 15 Milliarden Euro finanzieren will.

Es soll der längste Eisenbahntunnel der Welt werden: eine gut 100 Kilometer lange Verbindung zwischen Helsinki und Tallinn unter der Ostsee hindurch.

Das Mega-Projekt hat zuletzt deutlich Fahrt aufgenommen.

Jahrhunderttunnel: Finnland und Estland rücken zusammen

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