Jan Hecker, Angela Merkels Vertrauter und Chinas Botschafter, ist unerwartet gestorben.

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Jan Hecker, Angela Merkels Vertrauter und Chinas Botschafter, ist unerwartet gestorben.

Jan Hecker verstirbt unerwartet

Jan Hecker, der deutsche Botschafter in China und Berater von Angela Merkel, ist gestorben. Das teilte das Auswärtige Amt am Montagmorgen in Berlin mit. Der 54-jährige dreifache Familienvater hatte das Amt erst im August übernommen. Die Umstände seines Todes blieben zunächst unbekannt.

Ein 54-jähriger Familienvater hinterlässt drei Kinder.

“Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China, Prof. Dr. Jan Hecker, erfahren”, so das Auswärtige Amt in einer Kondolenzerklärung. “Unsere Gedanken sind in diesem Augenblick bei seiner Familie und den Menschen, die ihm nahe standen.” Der aus Kiel stammende Hecker war verheiratet und hinterlässt drei Kinder.

Hecker, der in Peking als außenpolitischer Berater der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) arbeitete, war bei der Ankunft seiner Familie im August zunächst wegen der Corona-Epidemie unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor war er seit 2017 Leiter der Abteilung für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik im Bundeskanzleramt und damit ein enger Vertrauter der Kanzlerin.

Nach seiner Tätigkeit im Bundesinnenministerium von 1999 bis 2011 arbeitete der studierte Jurist und Politikwissenschaftler von 2011 bis 2015 als Richter am Bundesverwaltungsgericht. In der Zwischenzeit hat sein Vertreter in Peking, der Gesandte Frank Rückert, seine Aufgaben übernommen.

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