Kabinett berät über Corona-Reihentests für Sozialberufe – Top News

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Ramelow verwies auf die niedrigen Infektionszahlen in Thüringen.

Zwar müssten die Risikogruppen auch weiterhin geschützt werden.

Es sei aber sinnvoller, die Gesundheitsämter vor Ort zu stärken, als Krisenstäbe rund um die Uhr tagen zu lassen.

Er wolle keinesfalls die Mindestabstands- und Maskenpflicht außer Kraft setzen, sondern “aus dem Krisenmodus in den Regelmodus übergehen”, sagte der Linke-Politiker.

Wer die Grundrechte der Bürger einschränke, müsse begründen, was die Grundlage dafür sei.

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Die Staatsregierung beschäftigt sich erneut mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Ministerrat will unter anderem beschließen, dass bestimmte Berufsgruppen intensiver getestet werden können – es wird aber auch auf andere Bundesländer geschaut.

Wie in den vergangenen Wochen wird bei der letzten Ministerrats-Sitzung vor den Pfingstferien die Corona-Pandemie im Mittelpunkt stehen.

Dabei dürfte es auch um die Lockerungen der thüringischen Landesregierung gehen.

Die will ab dem 6.

Juni auf Allgemeinverordnungen verzichten und stattdessen auf “Spezialverordnungen” setzen, wie Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gestern Abend im ARD extra präzisierte.

Zuvor hatte er für seine Lockerungspläne harte Kritik einstecken müssen.

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“Solange es keinen Impfstoff gibt, solange es keine Therapie gibt, so lange bleibt Corona tödlich und eine echte Gefahr für uns alle”, betonte Söder.

Man wolle den Vorsprung, den man sich in Europa erarbeitet habe, nicht verspielen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder begrüßte anschließend, dass Ramelow, “sich wieder versucht, der Linie anzunähern, die alle Bundesländer haben”.

Es wäre sonst “ein fatales Signal”, dass den Menschen suggerierte, das Coronavirus sei nicht mehr da und man müsse nichts mehr tun, sagte der CSU-Politiker ebenfalls im ARD extra.

Ramelow will “Spezialverordnungen”

Söder: Corona bleibt ohne Impfstoff eine tödliche Gefahr

Testkapazitäten in Bayern sollen ausgebaut werden

Die Staatsregierung beschäftigt sich erneut mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Ministerrat will unter anderem beschließen, dass bestimmte Berufsgruppen intensiver getestet werden können – es wird aber auch auf andere Bundesländer geschaut.

Auch Söder will Erleichterungen, jedoch – nach eigener Aussage – besonnen, ruhig und nicht hektisch.

Deswegen setze er den bayerischen Weg der Umsicht fort.

Ein anderes Thema der Kabinettssitzung am heutigen Dienstag: In Bayern sollen die Testkapazitäten ein weiteres Mal erhöht werden.

Und: besonders gefährdete Personen aus dem medizinischen und dem pflegerischen Bereich, genauso wie Erzieherinnen und Lehrer, sollen sich regelmäßig testen lassen können – auch wenn sie keine Symptome haben.

Hier besteht weiterhin die Frage, wer die Kosten für derartige Tests tragen wird.

Kabinett berät über Corona-Reihentests für Sozialberufe

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