Keine “Ersatz”-Bergkirchweih: Erlangen sperrt Gelände ab – Top News

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Das terrassenartige Gelände mit den festinstallierten Bierbänken wird aber auch gerne für Privat-Partys genutzt.

Dagegen will die Stadt jetzt konsequent vorgehen: Weil normale Flatterbänder nicht ausreichen, kommen dabei massive Bauzäune zum Einsatz.

“Bei allem Verständnis, dass es Menschen jetzt nach draußen zieht, ist nun Vernunft gefragt”, sagte Janik.

Die Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie dürften jetzt nicht durch unbedarftes Handeln aufs Spiel gesetzt werden.

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Die Erlanger Bergkirchweih – eines der größten Volksfeste in Franken – ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Das Gelände am “Erlanger Berg” wird trotzdem gerne für private Feiern genutzt.

Dagegen will die Stadt jetzt konsequent vorgehen.

Die Stadt Erlangen will jegliche Art von Ersatzfeiern für die Bergkirchweih unterbinden.

Deshalb wird das Gelände an den Bierkellern ab sofort bis zunächst zum Ende der Pfingstferien abgeriegelt.

Das teilte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) am Dienstag (19.

05.

2020) bei einer Pressekonferenz mit.

Am 28.

Mai wäre Anstich für die Erlanger Bergkirchweih gewesen, die das Gelände rund um die Bierkeller für zwölf Tage in einen Volksfestplatz verwandelt hätte.

Doch wegen der Corona-Krise ist die Bergkirchweih abgesagt.

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Lediglich der “Entlas-Keller”, der eine Gaststättenlizenz hat und der ganzjährig betrieben wird, darf öffnen.

Hier gelten die aktuellen Sicherheits-Regelungen für Außengastronomie.

Alle anderen Keller, die nur zu Bergkirchweih-Zeiten ausschenken, bleiben in diesem Jahr geschlossen.

Die Stadt habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte Erlangens Wirtschaftsreferent Konrad Beugel (CSU).

Wären auch die anderen Bierkeller geöffnet worden, wäre daraus eine Großveranstaltung geworden.

Diese sei zum einen verboten, zum anderen nicht mehr zu kontrollieren gewesen, so Beugel.

Außerdem habe keiner der anderen Wirte eine Öffnung beantragt.

Absperrungen mit Bauzäunen

Nur der “Entlas-Keller” darf öffnen

Auch keine “After-Berg-Partys”

Die Erlanger Bergkirchweih – eines der größten Volksfeste in Franken – ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Das Gelände am “Erlanger Berg” wird trotzdem gerne für private Feiern genutzt.

Dagegen will die Stadt jetzt konsequent vorgehen.

Erlangens Polizeichef Peter Kreisel kündigte an, dass die Beamten die Vorgaben der Infektionsschutzverordnung intensiv überwachen werden.

Dabei komme auch die Reiterstaffel zum Einsatz.

Außer den Feiern am Berg sind auch der sogenannte “After-Berg”, also der Kneipenbesuch in großen Gruppen nach der Kirchweih, und die bei Jugendlichen beliebten “Kastenläufe” verboten.

Zu diesen privaten Feiern hatten sich in den vergangenen Jahren bis zu 3000 Menschen getroffen.

Die einschlägigen Treffpunkte auf Grünflächen und in städtischen Freizeitanlagen sind ebenfalls gesperrt.

Keine “Ersatz”-Bergkirchweih: Erlangen sperrt Gelände ab

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