Keine gesonderten Corona-Kontrollen in bayerischen Schlachthöfen – Top News

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In Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind zahlreiche Corona-Infektionen aufgetreten – beide Länder planen nun Tests in allen Fleischbetrieben.

In NRW werden aktuell etwa 17.

000 bis 20.

000 Mitarbeiter von Schlachthöfen auf das Coronavirus getestet.

Auch Sammelunterkünfte für Werkvertragsarbeiter werden dort auf die Einhaltung von Infektionsschutzregeln überprüft.

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Ein Sprecher erklärte, Tests seien derzeit nicht erforderlich, in Bayern habe es in Schlachthöfen keine “Ausbruchssituation” gegeben.

Man beobachte die weitere Entwicklung aber intensiv.

Während es in Schlachthöfen in Deutschland zu einer Häufung von Corona-Fällen in der Belegschaft gekommen ist, ist in Bayern keine Überprüfung von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben angeordnet.

Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

Anders als in Nordrhein-Westfalen ist in Bayern keine Überprüfung von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben auf eine Infektion mit dem Coronavirus angeordnet worden.

Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit.

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Auf Grund der zahlreichen Corona-Infektionen in den Fleischfabriken von Nordrhein-Westfalen und Schleswig Holstein wird nun der Ruf nach Konsequenzen lauter.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Grünen-Fraktionschef Hofreiter appellieren für strengere Kontrollen in der Landwirtschaft und Fleischindustrie.

Die Landesregierung nannte die Unterbringung osteuropäischer Mitarbeiter der Schlachthöfe als Problem im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Auch an anderen Schlachthöfen in dem Bundesland wurden vermehrt Corona-Fälle registriert.

Unterbringung osteuropäischer Leiharbeiter ein Problem

Heil mahnt Augenmerk auf Sammelunterkünfte an

Grünen-Fraktionschef fordert Konsequenzen

Sammelunterkünfte auch in Bayern

Während es in Schlachthöfen in Deutschland zu einer Häufung von Corona-Fällen in der Belegschaft gekommen ist, ist in Bayern keine Überprüfung von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben angeordnet.

Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

In einem Brief an die Kollegen aus den Bundesländern schrieb Hubertus Heil laut NDR und WDR, man müsse dabei besonderes Augenmerk auf die Situation in Sammelunterkünften und beim Personentransport legen.

Die massenhaften Infektionen in den Fleischbetrieben zeigten akuten Handlungsbedarf.

Heil wies auch darauf hin, dass sich schon mehrere diplomatische Vertretungen der Herkunftsländer von Arbeitern bei der Bundesregierung beschwert hätten, betroffen sind viele Arbeiter aus Rumänien und Bulgarien.

Auch in Bayern kommen in Sammelunterkünften insbesondere Erntehelfer für die Landwirtschaft unter.

Das bayerische Landwirtschaftsministerium prognostizierte im April bis einschließlich Herbst dieses Jahres einen Bedarf in Höhe von 40.

000 Erntehelfern im Freistaat.

Bezüglich der Hygienezustände in ihren Unterkünften verwies der Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums auf die Zuständigkeit der Behörden in den jeweiligen Landkreisen.

Zahlen zur Häufigkeit von Kontrollen liegen dem Ministerium nach Angaben des Sprechers nicht vor.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter kritisierte die Unterbringung in “überbelegten, miserablen Unterkünften”, für die die Arbeiter oftmals auch noch viel Geld zahlen müssten.

Hier müssten Politik und Behörden aktiv werden.

Die “Finanzkontrolle Schwarzarbeit” müsse besser ausgestattet werden.

“Und die Arbeitskräfte, die aus dem Ausland kommen, benötigen Informationen und Beratung in Bezug auf ihre Rechte auf dem Arbeitsmarkt.

Denn nur wer seine Rechte kennt, hat die Möglichkeit, sich auch zu schützen.

” Hofreiter forderte zudem, Konsequenzen für die Hauptverantwortlichen.

Keine gesonderten Corona-Kontrollen in bayerischen Schlachthöfen

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