Kinder mit Handicap und die Coronakrise – Top News

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Die kürzlich ausgesprochenen Lockerungen gelten auch für die Einrichtung von Stefanies Sohn.

Dort muss allerdings erst ein entsprechendes Hygienekonzept ausgearbeitet werden, das die Sicherheit der Kinder gewährleistet.

Wann die Mutter von drei Kindern ihren 13 Jahre alten Sohn wirklich wiedersehen kann, ist noch vollkommen unklar.

Für ihr erstes Shooting trifft sich Stefanie mit Familie Knorr aus Ornbau (Lkr.

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Ansbach).

Die Familie lebt mit ihrer kleinen Mia isoliert von der Außenwelt.

Mia hat Trisomie 21 und mehrere komplexe Herzfehler.

Nachts muss sie beatmet werden.

Für Mia wäre eine Infektion mit Covid-19 lebensbedrohlich.

Stefanie fotografiert Mia und ihre Familie an der Haustür – natürlich mit Abstand.

Mia grinst und rudert wild mit den Armen.

Sie hat sichtlich Spaß an der Sache.

Als Jennifer Knorr von dem Projekt erfahren hat, war ihr klar: Sie machen mit.

Stefanie Robinson hat ihren pflegebedürftigen Sohn Elijah seit neun Wochen nicht gesehen.

Sie darf ihn wegen des Coronavirus nicht besuchen.

Andere Familien leben isoliert, weil eine Ansteckung mit dem Virus für ihre Kinder lebensgefährlich wäre.

Als das Besuchsverbot und die Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus ausgesprochen wurden, war Stefanie aus Pleinfeld (Lkr.

Weißenburg-Gunzenhausen) sofort klar, was das für sie und ihren Sohn bedeutet.

In der Einrichtung, in der ihr Sohn untergebracht ist, leben viele Kinder mit Immunschwäche.

Für sie wäre eine Ansteckung mit Covid-19 lebensgefährlich.

Ein Besuchsverbot war also unumgänglich.

So wie Stefanie geht es vielen Familien, die pflegebedürftige Angehörige haben.

Diesen Familien will die Fotografin eine Stimme geben und hat sich ein besonderes Projekt ausgedacht: Sie fotografiert Familien mit besonderen Kindern.

Fotoprojekt für besondere Kinder

Lebensbedrohliches Coronavirus

Aufmerksamkeit für besondere Kinder

Familie Knorr versucht die einjährige Mia so gut es geht abzuschirmen.

Besuche sind verboten.

Der Pflegedienst, der mit der Betreuung hilft, kommt mit Mundschutz und Kittel.

Überall im Haus haben die Knorrs Desinfektionsstationen aufgebaut.

Das Infektionsrisiko muss so gering wie möglich gehalten werden.

Und auch wenn die Ausgangsbeschränkungen jetzt gelockert werden, bleiben sie zu Hause.

Jennifer und Stefanie kämpfen beide für Inklusion.

Dafür, dass besondere Kinder nicht ausgegrenzt werden.

Mit der Facebook-Gruppe “Besondere Kinder – Region Altmühlfranken” wollen sie andere Eltern mit besonderen Kindern finden und sich mit ihnen austauschen – und so mehr Aufmerksamkeit für ihre Kinder bekommen.

Stefanie Robinson hat ihren pflegebedürftigen Sohn Elijah seit neun Wochen nicht gesehen.

Sie darf ihn wegen des Coronavirus nicht besuchen.

Andere Familien leben isoliert, weil eine Ansteckung mit dem Virus für ihre Kinder lebensgefährlich wäre.

Kinder mit Handicap und die Coronakrise

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