Kommentar: KI-Experten in Bayern verzweifelt gesucht – Top News

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Die Nase vorne bei den Anwendungen haben die USA und China, in Deutschland – auch in Bayern – hakt es traditionell daran, die durchaus gute Grundlagenforschung in konkrete Anwendungen umzumünzen.

Zum Beispiel in die individuelle Krebstherapie, bei der eine KI an Hand von persönlichen Merkmalen die beste Behandlung berechnet.

Hundert neue KI-Professuren hat Bayern im Rahmen der High-Tech Agenda eingeplant – dafür gibt der Freistaat mehr als 300 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren aus.

Wird Bayern so zur einer Hochburg der KI? Ein Kommentar von Jeanne Rubner.

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Der Hype um künstliche Intelligenz währt nun schon ein paar Jahre, und wie bei jedem Hype: Es ist etwas dran.

Vor allem der Teil der KI, bei dem es um die Analyse großer Datenmengen geht, verspricht Milliardenumsätze – in der personalisierten Medizin, beim Autonomen Fahren, bei der automatisierten Produktion.

Auf die intelligenten Roboter, die viele mit KI assoziieren, wird man dagegen noch eine Weile warten müssen.

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Dorthin kann man leicht die weltweit besten Experten locken.

Und das ist die größte Schwachstelle des bayerischen KI-Programms.

Schon jetzt fehlen Spezialisten, sie werden bereits als Studenten von Google & Co.

abgeworben.

Da müssen sich die Hochschulen dringend etwas überlegen, um für die begehrten KI-Fachleute attraktiv zu werden.

Kein KI-Leuchtturm in Bayern

KI-Experten fehlen

Ob die neuen KI-Professuren daran etwas ändern, ist fraglich.

Denn in Bayern hat man sich entschieden, die Kompetenz flächendeckend zu verteilen.

Das ist schön für die vielen Hochschulen von Passau bis Aschaffenburg, von Hof bis Kempten, die jetzt bedacht werden.

Aber so entsteht kein Zentrum, kein Leuchtturm wie etwa das Massachusetts Institute of Technology in den USA, das jährlich eine Milliarde Dollar in Forschung und Entwicklung rund um KI investiert und wo zahllose Startups entstehen.

Hundert neue KI-Professuren hat Bayern im Rahmen der High-Tech Agenda eingeplant – dafür gibt der Freistaat mehr als 300 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren aus.

Wird Bayern so zur einer Hochburg der KI? Ein Kommentar von Jeanne Rubner.

Kommentar: KI-Experten in Bayern verzweifelt gesucht

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