Kommunalwahl: Was in kleinen Gemeinden anders ist – Top News

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So weit, so gut.

Es kann aber Ausnahmen geben, falls die Parteien bzw.

Wählergruppen oder die Gemeinden die rechtlichen Möglichkeiten nutzen.

Sie wählen am 15.

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März bei der Kommunalwahl in Bayern in einer kleinen Gemeinde? Da kann einiges anders sein als in größeren Kommunen – besonders dann, wenn nur eine Liste zur Wahl steht.

Grundsätzlich gilt bei allen Wahlen zu Gemeinderäten: Jeder Wahlvorschlag, also jede Liste, darf höchstens so viele Bewerber enthalten wie der Gemeinderat Mitglieder hat.

Ist der Rat acht Mitglieder stark, stehen demnach höchstens acht Kandidaten auf jeder Liste.

Und: Jeder Wähler und jede Wählerin hat genauso viele Stimmen wie der Gemeinderat Sitze hat – in unserem Beispiel also ebenfalls acht.

Warum das? Der Gesetzgeber wollte damit zweierlei erreichen:

Ausnahme 1: Doppelte Stimmzahl

Ausnahme 2: Mehrheitswahl

Das betrifft ausschließlich Gemeinden mit höchstens 3.

000 Einwohnern oder Gemeinden mit Mehrheitswahl (siehe unten).

Dort haben die Parteien oder Wählergruppen die Möglichkeit, bis zu doppelt so viele Bewerber und Bewerberinnen auf die Liste zu setzen wie Ratsmitglieder zu wählen sind.

In unserem Beispiel also 16.

In diesem Fall haben die Wähler dann auch doppelt so viele Stimmen.

Was aber ist, wenn in einer Gemeinde keine oder nur eine einzige Liste zur Wahl steht? Dann greift das Mehrheitswahlsystem.

Das heißt, der gesamte Gemeinderat wird von oben her mit den Kandidaten besetzt, die die meisten, die zweitmeisten usw.

Stimmen erhalten haben.

Sie wählen am 15.

März bei der Kommunalwahl in Bayern in einer kleinen Gemeinde? Da kann einiges anders sein als in größeren Kommunen – besonders dann, wenn nur eine Liste zur Wahl steht.

Normalerweise funktionieren die Stadt- und Gemeinderatswahlen nach dem Prinzip der Verhältniswahl.

Das heißt, jede Partei bzw.

Wählervereinigung erhält so viele Sitze, wie ihr nach dem prozentualen Stimmanteil zustehen.

Diese Sitze werden dann mit den Bewerbern auf der entsprechenden Liste besetzt: Wer die meisten Stimmen bekommen hat, kommt als Erster zum Zug, der oder die Zweitplatzierte als Zweiter und so weiter.

Alle weiteren Informationen zum Wahlrecht bei den bayerischen Kommunalwahlen finden Sie hier.

In diesem Fall müssen Sie drei Dinge beachten:

Kommunalwahl: Was in kleinen Gemeinden anders ist

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