Konfrontation bei US-Protesten: Wer hört den Demonstranten zu? – Top News

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Die Konfrontation mit Polizeibeamten wiederholt sich jeden Abend im ganzen Land – seit der Tötung des schwarzen Amerikaners George Floyd durch Polizisten in Minneapolis.

Dabei bemühen sich Demonstranten in Houston zum Beispiel, andere Mitdemonstranten zu stoppen, die Steine auf Beamte werfen.

So ist es auf Bildern aus Texas zu sehen.

Abend für Abend demonstrieren Zehntausende Amerikaner gegen Polizeigewalt und Rassismus.

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Doch wer hört ihnen in einem tief gespaltenen Land, das zudem im Wahlkampf steckt, eigentlich zu?

In Bethesda, einem wohlhabenden Vorort der US-Hauptstadt Washington, stehen Demonstranten einem Polizeiauto und mehreren Beamten gegenüber.

Nur weil die Zeit für die Demonstration vorbei ist, sei der Protest noch lange nicht beendet, sagt Ammadou.

Die verbliebenen Demonstranten verlangen, dass die Polizei sie weiter durch den Vorort ziehen lässt.

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In Washington D.

C.

regen sich Demonstranten über einen Teilnehmer auf, der ein Straßenschild herunterreißt.

Demonstranten wehren sich gegen Vandalismus

Entsetzen nach gewaltsamer Auflösung von friedlichem Protest

Proteste gehen weiter

Gestern hatten Justizminister William Barr und Präsident Donald Trump den friedlichen Protest mit Tränengas und Gummigeschossen auflösen lassen.

Mit Entsetzen haben der frühere Chef des Generalstabs, Mike Mullen, und Ex-Präsident George W.

Bush reagiert.

Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden hielt dem US-Präsidenten eine Lektion:

Abend für Abend demonstrieren Zehntausende Amerikaner gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Doch wer hört ihnen in einem tief gespaltenen Land, das zudem im Wahlkampf steckt, eigentlich zu?

Die Polizei vor dem Weißen Haus steht zu dem Zeitpunkt weit entfernt: mit Abstand zu den Demonstranten hinter einem Zaun.

Für die Anliegen der Demonstranten scheint niemand greifbar.

Trump hatte gestern mit dem Einsatz des Militärs gedroht, sollten die Gouverneure der Bundesstaaten Unruhen und Plünderungen nicht beenden.

Trump sagte, sie müssten die Straße dominieren.

Auf die Forderungen der Demonstranten geht er nicht ein.

Die Polizei in Bethesda, einem Vorort von Washington, trifft eine andere Entscheidung.

Sie lässt die verbliebenen Teilnehmer der Kundgebung weiter ziehen.

Eine der Organisatorinnen des Protests, Carla, entschuldigt sich bei einem Beamten.

Sie müsse sich keine Sorgen machen, versichert er.

Carla scheint erleichtert: “Ich sage ja nicht, dass sich die Leute nicht der Polizei gegenüber stellen sollen.

Das sollen sie tun.

Aber zuerst wäre schon viel erreicht, wenn wir überhaupt mehr Leute auf die Straße bringen.

Konfrontation bei US-Protesten: Wer hört den Demonstranten zu?

Fortschritt geht nur in kleinen Schritten: In Minneapolis, also der Stadt, in der George Floyd bei einer Festnahme getötet worden ist, soll jetzt die Arbeit der Polizei in den vergangenen zehn Jahre systematisch aufgearbeitet werden.

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