Konjunkturpaket: Wirtschaftsverbände reagieren vorrangig positiv – Top News

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Es sei ganz ganz wichtig, so Ohlmann, dass die Verbraucher das Gefühl bekommen, mehr Geld im Portemonnaie zu haben.

Im Moment sei die Shopping-Laune im Keller, die Konsumstimmung auch und diese Maßnahmen seien genau der richtige Weg, so Ohlmann weiter.

Viele Wirtschaftsverbände reagieren positiv auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Experten rechnen damit, dass die Maßnahmen greifen.

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Aber es gibt auch Kritik.

Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern ist zufrieden.

Im von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaket zur Corona-Krise seien viele der Vorschläge des Verband umgesetzt worden.

Vor allem in der Senkung der Mehrwertsteuer sieht Ohlmann eine Chance und hofft, dass sie bis zum Jahresende vielleicht sogar verlängert wird.

Der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft sieht das anders.

Die Mehrwertsteuersenkung sei ein Konsum-Strohfeuer ohne Steuerungswirkung, so der Verband.

Zudem würde die lokale mittelständische Wirtschaft damit nicht gezielt gefördert, da auch Unternehmen wie Amazon, Ikea und Nestlé von der Maßnahme profitieren.

Handelsverband und ifo Institut begrüßen Konjunkturprogramm

Mittelstand kritisiert Mehrwertsteuersenkung

“Große Sünden nicht begangen worden”

Bayerisches Handwerk mit Maßnahmen zufrieden

Vor allem für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen wird das Konjunkturprogramm spürbar sein, glaubt Klaus Wohlrabe vom ifo Institut.

Zwar werde sich die gesenkte Mehrwertsteuer nicht auf den Preis aller Konsumgütern auswirken.

Er habe aber die Hoffnung, dass der Konsument gerade bei teuren Produkten zuschlage, in dem Wissen, dass es ab Januar wieder vorbei ist, so Wohlrabe.

Viele Wirtschaftsverbände reagieren positiv auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Experten rechnen damit, dass die Maßnahmen greifen.

Aber es gibt auch Kritik.

Auch Wirtschaftsweise Volker Wieland kritisiert die von der Bundesregierung beschlossene vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer.

Die Regelung sei eine klassische Konjunkturmaßnahme die jedoch erfahrungsgemäß hauptsächlich einen Verschiebungseffekt auslöse.

Zudem bringe sie wenig für die Branchen, die weiterhin durch Corona-bedingte Einschränkungen betroffen seien und nur eine beschränkte Anzahl von Kunden bedienen können.

Damit meint Grimm eine Kaufprämie für Verbrenner.

Eine solche Maßnahme wäre ihrer Meinung nach in die völlig falsche Richtung gegangen.

Anders sieht es Wirtschaftsweise Veronika Grimm von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: “Die Mehrwertsteuersenkung wird hoffentlich den Konsum anregen, wenn die Senkung tatsächlich weitergegeben wird und auch mehr konsumiert wird”, sagte Grimm in der Bayern2-RadioWelt.

Die Ökonomin hob hervor, dass die Kommunen gestärkt würden.

“Es gibt ein großes Investitionsprogramm für Zukunftsthemen und es sind große Sünden nicht begangen worden, die man hätte begehen können.

Positiv hat auch das Bayerische Handwerk das Konjunkturpaket beurteilt.

Vor allem mit der Verbesserung der steuerlichen Verlustverrechnung und die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter greift die Bundesregierung Forderungen des Bayerischen Handwerktages auf.

Auch die Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent sowie der Absenkung der EEG-Umlage gehören zu den vom Verband gewünschten Maßnahmen.

Konjunkturpaket: Wirtschaftsverbände reagieren vorrangig positiv

Ein bleibendes Ziel des Handwerkstages ist die Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

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