Konsumaussichten der Verbraucher rutschen auf Rekordtief – Top Meldungen

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Die Stimmung der Verbraucher ist wegen des Coronavirus auf Rekordtief. Wie das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK ermittelt hat, rutscht der prognostizierte Wert des Konsumklimas für April auf 2,7 Punkte ab, 5,6 Punkte weniger als im März.

Geschlossene Läden und leere Einkaufsstraße: Das Coronavirus lässt die Stimmung der Verbraucher auf ein Rekordtief sinken. Das Konsumklima für April ist auf 2,7 Punkte abgerutscht, damit 5,6 Punkte weniger als noch im März. GfK Marktforscher Rolf Bürkl sagte dem BR: “Einen vergleichbaren Rückgang innerhalb eines Monats haben wir so noch nie gemessen.”

Die Einschränkungen der Verbraucher und der starke Anstieg der Infektionen in Deutschland haben den Wert einbrechen lassen, so die Marktforscher. Demnach gehen die Verbraucher davon aus, dass sie mit sinkenden Einkommen zu rechnen haben.

Steigende Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit sorgen für Einkommenspessimismus, so Bürkl. Die Deutschen befürchten aktuell eine Rezession: “Die Angst, den Job zu verlieren, ist innerhalb kürzester Zeit stark gestiegen”. Haben die Verbraucher noch vor vier Wochen ihr Geld gerne ausgegeben, halten sie sich derzeit gerade bei der Anschaffung von Luxusgütern stark zurück.

Während viele Händler derzeit um ihre Existenz bangen, profitiert vor allem der Online-Unterhaltungssektor: “Viele Menschen sind derzeit zu Hause und vertreiben sich die Zeit mit den Angeboten. Es ist derzeit unbestritten, dass wir in eine schwere Rezession rutschen”, so die Marktforscher der GfK.

Coronavirus lässt Wert einbrechen

Angst vor Rezession

Online-Unterhaltung profitiert

Konsumaussichten der Verbraucher rutschen auf Rekordtief

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