Kritik von Klubs und Fans auch nach Drittliga-Neustart – Top News

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“Irgendwann werden wir auf dem Zahnfleisch gehen.

Ich kann nur hoffen, dass sich kein Spieler ernsthaft verletzt», sagte René Klingbeil, Teammanger beim Tabellenletzten FC Carl Zeiss Jena.

Die Thüringer mussten wegen der Corona-Beschränkungen in ihrem Bundesland zudem nach Würzburg ausweichen.

Dort verloren sie ihr “Heimspiel” gegen den Chemnitzer FC 0:1.

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Die Kritik richtet sich aber nicht mehr nur auf die Saisonfortsetzung generell.

In den Mittelpunkt rutscht nun die Belastung für die Spieler.

Bis zum 5.

Juli sollen noch zehn Spieltage in fünf englischen Wochen durchgezogen werden.

Teile der Fanszene verurteilen den Neustart dennoch – aus moralischer Sicht.

Beim Heimspiel des FSV Zwickau (2:2 gegen Hansa Rostock) hatten Fnas auf den leeren Rängen Banner wie “Moral im Keller” platziert, die sich gegen den DFB und seinen Präsidenten Fritz Keller richteten.

Dienstag, 2.

Juni, 19.

00 Uhr

Der Ball rollt wieder in der 3.

Liga, die Vereine müssen nach dem Neustart bereits unter der Woche wieder ran.

Die Kritik von einzelnen Klubs hält an, auch einzelne Fangruppen haben Proteste zum 29.

Spieltag am Dienstag und Mittwoch angekündigt.

Während die bayerischen Drittligisten fast durchgehend einen siegreichen Neustart hinter sich haben und auf den Plätzen zwischen zwei und neun allesamt noch Chancen auf den Aufstieg haben, rumort es in der 3.

Liga vor allem im Tabellenkeller.

Blickt man auf die Spannung an der Tabellenspitze und im Abstiegskampf, scheint die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) richtig, die Saison fortzusetzen.

Mit deutlicher Mehrheit (94,9 Prozent) war diese in der vergangenen Woche beim außerordentlichen Bundestag von den Delegierten beschlossen worden.

Mittwoch, 3.

Juni, 19.

00 Uhr

Trainer Ismail Atalan vom Halleschen FC kündigte bereits an, kaum noch zu trainieren, sondern den Spielern so viel Regenerationszeit wie möglich zu geben.

Jena, Magdeburg und Halle Alle drei Vereine befinden sich erst seit Mitte vergangener Woche wieder im Mannschaftstraining und abssolvierten maximal vier Trainingseinheiten vor dem Neustart.

Corona-Beschränkungen sollen bei der Demo, die laut Fangruppe bereits genehmigt ist, aber strikt befolgt werden.

So müsse ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, alle Teilnehmer sollen zudem mit Mund- und Nasenschutz erscheinen.

Zudem werde eine Anwesenheitsliste geführt, um dem Gesundheitsamt die Nachverfolgung im Falle einer Corona-Infektion zu ermöglichen.

Und: “Politische Themen oder ‘Verschwörungstheorien’ sind nicht erwünscht!”

Zweiklassengesellschaft in der 3.

Liga

Demo beim Spiel Halle – Braunschweig geplant

Der 29.

Spieltag der 3.

Liga im Überblick

Auch Claus-Dieter Wollitz, Trainer des 1.

FC Magdeburg, kritisierte das geplante Mammutprogramm.

“Wenn man einen Re-Start macht, musst du allen Vereinen die Möglichkeit geben, zumindest eine gewisse Zeit trainieren zu können.

Schon allein um Verletzungen einigermaßen vorzubeugen”, sagte Wollitz: “Ich hoffe nur, dass bei den 20 Vereinen keine schwere Verletzung oder ein Karriereende herauskommt, denn es ist verantwortungslos, so viele Spiele in so kurzer Zeit zu machen.

Am kommenden Spieltag planen die Fans des Halleschen FC beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig Proteste vor dem Stadion.

“Wir wollen die werten Funktionäre erinnern, dass Fußball ohne Fans in den Stadien ein einziges Trauerspiel ist”, ist in einem Protestaufruf der “HFC-Fankurve” zu lesen.

Dienstag, 2.

Juni, 20.

30 Uhr

Freude natürlich bei den Gewinnern.

“Das ist eine Frage des Charakters und der Fitness.

Wir haben gut gearbeitet und die Mannschaft hatte hinten raus viele Körner”, sagte Löwen-Trainer Michael Köllner.

Die Münchner kletterten nach dem 3:2-Sieg gegen Duisburg auf Tabellenplatz drei.

Der Ball rollt wieder in der 3.

Liga, die Vereine müssen nach dem Neustart bereits unter der Woche wieder ran.

Die Kritik von einzelnen Klubs hält an, auch einzelne Fangruppen haben Proteste zum 29.

Spieltag am Dienstag und Mittwoch angekündigt.

Doch der Neustart in Coronazeiten bereitete am vergangenen Wochenende nicht nur den Teams im Tabellenkeller Probleme.

Tabellenführer MSV Duisburg verlor beim TSV 1860 München, der bisherige Tabellenzeite Waldhof Mannheim zu Hause gegen Uerdingen.

Waldhof-Trainer Bernhard Trares musste einräumen, dass sein Team das Spiel in der ersten halben Stunde des Neustarts aus den Händengegeben und verloren habe.

Mittwoch, 3.

Juni, 20.

30 Uhr

Wollitz’ Magdeburger verloren beim Neustart zu Hause 0:1 gegen den 1.

FC Kaiserslautern und stecken weiter im Abstiegskampf fest.

In der 3.

Liga deutete sich schon vor dem Neustart eine Zweiklassengesellschaft an.

Während die Teams auf den Plätzen eins bis elf sogar noch um den Aufstiegsspielen, kämpfen die Mannschaften auf den Rängen zwölf bis 20 um den Klassenerhalt.

Kritik von Klubs und Fans auch nach Drittliga-Neustart

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