Kurzarbeit bei der Flughafen München GmbH – Top Meldungen

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Die Flughafen München GmbH und ihre Abfertigungstochter AeroGround führen mit sofortiger Wirkung Kurzarbeit ein. Darauf haben sich das Management und der Betriebsrat jetzt verständigt.

Ab sofort führen die Flughafen München GmbH und ihre Tochter AeroGround coronabedingt Kurzarbeit ein. Die Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat über Kurzarbeit liefen schon länger und die Lage im Erdinger Moos wurde für den Flughafenbetreiber immer dramatischer: Inzwischen sind es noch knapp 60 Starts und Landungen am Tag – im regulären Betrieb waren es immer um die 1.000.

Das Passagieraufkommen ging um gut 95 Prozent zurück. Einige Konzerntöchter hatten im März schon Kurzarbeit eingeführt: die Eurotrade, die die meisten Läden in den Terminals betreibt; Allresto, zuständig für die mittlerweile ebenfalls geschlossenen Lokale , und die Sicherheitsgesellschaft CAP. Jetzt trifft es auch die FMG selbst und ihre Abfertigungstsochter Aeroground und damit insgesamt mehrere Tausend Mitarbeiter aus allen Betriebsbereichen.

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Von Arbeitgeberseite wird das gesetzliche Kurzarbeitergeld auf bis zu 90 Prozent des vorherigen Nettoentgelts aufgestockt. Für FMG und Aeroground wurde außerdem vereinbart, dass Mitarbeiter aus den unteren bis mittleren Lohngruppen eine höhere Aufstockung als die anderen bekommen. “Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird”, sagt Flughafenchef Jost Lammers. Die Kurzarbeit werde aber dabei helfen, den Schaden für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu begrenzen.

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95 Prozent weniger Flugpassagiere

Kurzarbeit soll Schaden begrenzen

Kurzarbeit bei der Flughafen München GmbH

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