Learning Lions – Prinz Ludwig und seine IT-Schule in Kenia – Top News

0

Viele der Studentinnen und Studenten der Learning Lions haben bevor sie zu dieser Schule gekommen sind noch nie zuvor an einer Tastatur gesessen.

Insofern ist es ein gewagtes Experiment.

Und dennoch ist es ein Projekt mit Vorbildcharakter.

Mitten im kenianischen Nirgendwo entsteht eine IT-Schule.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Autor des Projekts ist Prinz Ludwig von Bayern, der Ururenkel des letzten bayerischen Königs.

“Learning Lions” – Lernende Löwen – heißt die Einrichtung, die Ausbildung dort ist vorbildlich.

WebdesignerInnen und GrafikerInnen ausgebildet werden in einer neuen IT-Schule ausgebildet, die momentan in Kenia entsteht, quasi im Nirgendwo.

Organisator des Projekts ist Prinz Ludwig von Bayern.

Gewagtes Experiment mit erfolgreichem Vorläufer

Architektur des afrikanischen Futurismus

Anschluss ans weltweite Netz dank 4G Empfang

Finanzielle Unabhängigkeit als Ziel

“Learning Lions” – Ein langzeit Projekt

Täglich neue Herausforderungen

Vielfältiges Freizeitangebot

Frauenförderung großgeschrieben

IT-Klassen auch für Flüchtlinge

Vom Fischer zum Programmierer

Die 2016 gegründete Einrichtung hat in den Letzten Jahren bereits einige erfolgreiche Programmierer hervorgebracht.

Nun baut Prinz Ludwig von Bayern mitten im kenianischen Nirgendwo eine weitere IT-Schule auf.

Der Ururenkel des letzten bayerischen Königs hat sich eine einsame Gegend im Norden Kenias ausgesucht für sein ungewöhnliches Projekt.

Die Schule entsteht am Lake Turkana, dem weltgrößten Wüstensee.

Touristisch ist das Gebiet fast gar nicht erschlossen.

Der See ist so groß, dass man von vielen Stellen aus das andere Seeufer gar nicht sehen kann.

Man könnte glauben, am Meer zu sein.

Die ersten Gebäude stehen schon.

An den weiteren wird fleißig gearbeitet.

Die Karriere startet mit einem Intensivkurs.

Gelehrt werde alles, erzählt Prinz Ludwig von Bayern, von der Gestaltung einer Internet-Seite bis hin zu einem Foto-Shoot, einem kleinen Web-Film.

Oder wie man ein 3-D-Objekt baut und ein Computerspiel programmiert.

Mitten im kenianischen Nirgendwo entsteht eine IT-Schule.

Autor des Projekts ist Prinz Ludwig von Bayern, der Ururenkel des letzten bayerischen Königs.

“Learning Lions” – Lernende Löwen – heißt die Einrichtung, die Ausbildung dort ist vorbildlich.

Der Prototyp für die künftigen Wohnhäuser ist den Hütten der Halbnomaden am Turkana-See nachempfunden.

Mit einem runden Dach und ockerfarbenen Außenwänden.

Das Hauptgebäude wurde von einem renommierten Architekten entworfen.

Francis Kere, der in Burkina Faso geboren wurde, jetzt an der Technischen Universität München lehrt und ein Architekturbüro in Berlin betreibt.

Kere ist einer der ganz großen Namen im afrikanischen Futurismus.

Entsprechend beeindruckend ist auch der Entwurf, den er nun vorgelegt hat.

Es braucht Phantasie, um sich vorzustellen, wie der Bau sich an einen Hügel quasi anschmiegen soll.

Die Dächer auf verschiedenen Ebenen werden bepflanzt.

Schon bald sollen sich hier und auf dem übrigen Campus ein paar hundert Studierende tummeln.

Ein Silicon Valley mitten im Nirgendwo.

Und obwohl es in der Turkana-Region außer dem See, ein paar Sträuchern und Ziegen sonst wenig gibt, klappt der Anschluss ans weltweite Netz.

Anders als in abgelegenen Gegenden in Deutschland zeigt am Turkana-See das Handy 4-G-Empfang.

Damit ist auch die wichtigste Voraussetzung gegeben, um von hier aus an Internet-Projekten zu arbeiten.

Prinz Ludwig von Bayern will jungen Leuten eine Perspektive geben, denen sonst nach der Schule oft kaum eine Wahl bleibt.

Die Jungen werden Viehhirte oder Fischer, die Mädchen bekommen viele Kinder und flechten nebenbei Körbe.

Dass dieses Modell funktioniert, hat Ludwig von Bayern schon bewiesen.

Seine IT-Schule gibt es im Kleinen in Lodwar, dem größten Ort in der Turkana-Region.

Hier werden seit ein paar Jahren künftige Webdesignerinnen, Graphiker und Animateure ausgebildet.

Das größte Gebäude hat in bunten Buchstaben “Google It House” über dem Eingang stehen.

Eine graue Metalltür führt in einen einfachen Raum mit vielen Holztischen.

Junge Frauen und Männer sitzen vor ihren Laptops.

Sie haben die Grundausbildung bei „Learning Lions“ hinter sich und sind jetzt angehende Graphik-Designer.

Kevin Waimani entwirft gerade einen Flyer für ein Restaurant in der Nähe.

Umgerechnet etwa fünf Euro soll er dafür bezahlt bekommen – für ihn, sagt er, sei das völlig okay.

Schließlich brauche er dafür nicht länger als 30 Minuten.

Learning Lions – Prinz Ludwig und seine IT-Schule in Kenia

Das gehört zum Konzept der Schule.

Die Studierenden sollen möglichst schnell selbst Geld verdienen können.

Die Kreativität auf dem Campus ist groß.

Groß ist auch die Motivation bei den Studierenden.

Sie sehen, dass sich viele aus den ersten Kursen schon eine erfolgreiche Karriere aufgebaut haben.

Einige haben ein Stipendium einer australischen Universität bekommen.

Andere sind direkt in den Beruf eingestiegen und haben Kunden nicht nur in Kenia, sondern auch im Ausland, für die sie Internet-Seiten bauen oder Animationsfilme erstellen.

Ein Abnehmer ist die GIZ, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Manche haben noch nicht mal an einer Tastatur gesessen, wenn sie mit der Grundausbildung anfangen.

Aber sie machen oft schnell Fortschritte.

Ludwig von Bayern ist klar: Bis die IT-Schule steht und der Unterricht am Turkana-See läuft, ist noch viel Einsatz von ihm gefragt.

“Die Infrastruktur zu schaffen, ist eine der großen Herausforderungen.

Vor allen Dingen, wenn man eben nicht nur ein einzelnes Gebäude baut, wo man dann ein paar Solarzellen auf’s Dach tut und das reicht dann.

Sondern wo wir wirklich einen Platz bauen, an dem 500 Menschen mit ihren Familien leben und arbeiten sollen.

Wenn Ludwig von Bayern über das Gelände streift, trägt er einen bayerischen Trachtenhut aus Filz.

Der schützt vor der Sonne, die hier oft unbarmherzig vom Himmel knallt.

Und bringt ein bisschen Heimatgefühl nach Kenia.

Der Prinz verbringt den Großteil des Jahres hier.

Die Tage sind voll mit Arbeit.

Entspannen, sagt er, könne er eher bei seinen Besuchen in München.

In Kenia indes bringe jeder Tag neue Herausforderungen.

So ein großes Projekt umzusetzen bedeutet, alles im Blick zu haben.

Ludwig von Bayern hat die Vision, wie die Schule einmal aussehen und funktionieren soll.

Doch bis es so weit ist, sind viele kleine Hürden zu überwinden.

Wo kommt der Strom her, wie wird die Wasserversorgung gesichert, was geschieht mit dem Müll.

Share.

Leave A Reply