Lebenstraum in Gefahr: Corona bringt kleine Läden an ihre Grenze – Top News

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Gerade kleine Unternehmen kämpfen seit dem Pandemie-bedingten Lockdown um ihre finanzielle Existenz.

Auch jetzt, wo sie wieder öffnen dürfen, können sie nur mit Einschränkungen arbeiten.

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Benjamin Bütow hat sich getraut, einen kleinen Laden für backbegeisterte Menschen in Augsburg zu eröffnen.

Doch der Shutdown macht ihm – wie vielen – einen Strich durch seine Pläne.

Eine Sozialpsychologin macht Mut und sagt, worauf es ankommt.

2018 wird der gelernte Systemgastronom in der Show “Das große Backen” zum zweitbesten deutschen Hobbybäcker gekürt.

Das ermutigt ihn, seinen Job als Küchenchef in einem Café an den Nagel zu hängen und sich einen Lebenstraum zu erfüllen: Einen eigenen Laden im Augsburger Textilviertel.

Hier sollen Backbegeisterte alles rund ums Backen und Verzieren finden und gute Tipps mit auf den Weg bekommen.

Doch kaum hat er die ersten Workshops rings ums Torten-Dekorieren gegeben, macht ihm der Shutdown im Zuge der Corona-Pandemie einen Strich durch seine Pläne.

Mehr zum Thema “Lebenstraum – geplatzt?” in STATIONEN am Mittwoch, 10.

Juni 2020 im BR-Fernsehen und im Anschluss in der Mediathek.

Die Sozialpsychologin Andrea Abele-Brehm beschäftigt sich mit dem Thema Lebensträume.

Ein Lebenstraum hilft, lebendig zu sein

Ein Tipp: Grübelphase schnell beenden und nach vorne blicken

Können uns Lebensträume durch die Corona-Krise tragen?

Bütows Kampf gegen die Krise: Eröffnung eines Online-Shops

Die Grübelphase beendet man am schnellsten, indem man nach vorne blickt und überlegt: Was kann ich denn jetzt tun? Sozialpsychologin Andrea Abele-Brehm: “Natürlich muss man analysieren, was passiert ist, was man im Nachhinein anders machen hätte können.

Aber irgendwann muss damit Schluss sein und das muss man sich auch wirklich vornehmen, dass man sagt: So, jetzt mach ich die Schublade zu, jetzt grübel ich nicht mehr darüber nach, sondern guck nach vorne.

Jetzt freu ich mich, dass ich kreativ sein kann, dass ich neue Träume entwickeln und weiterdenken kann.

Benjamin Bütow hat sich getraut, einen kleinen Laden für backbegeisterte Menschen in Augsburg zu eröffnen.

Doch der Shutdown macht ihm – wie vielen – einen Strich durch seine Pläne.

Eine Sozialpsychologin macht Mut und sagt, worauf es ankommt.

Doch was passiert, wenn Lebensträume platzen? “Was sicher erst einmal eine Gemeinsamkeit für alle ist: Dass wir traurig, wütend und ärgerlich sind, und wir überlegen: ‘Warum musste mir das passieren?’ Das ist eine Phase, die muss man sich auch erlauben.

Es ist ja auch ärgerlich, wenn so eine Sache passiert, für die man nichts kann.

Es gebe viele Beispiele aus kleinen Start-up-Unternehmen, die erst einmal gescheitert sind, und die dann gesagt haben: Jetzt weiß ich, wie ich es anders machen kann.

Dann haben sie ein neues Start-up gegründet und das funktionierte.

“Mit dieser positiven Energie reinzugehen ist schon mal ein ganz wichtiger Punkt.

Und dann entstehen auch neue Träume.

Lebenstraum in Gefahr: Corona bringt kleine Läden an ihre Grenze

Benjamin Bütow kämpft sich durch die Krise.

Er eröffnet einen Online-Shop.

Durch die Soforthilfe des Staates kann er wenigstens die Ladenmiete bezahlen.

Ein kleines Ereignis hilft ihm dabei, nicht aufzugeben: Beim Entwerfen einer Bastelanleitung für Teddybärchen aus Fondant rät ihm sein Lebenspartner, den Bärchen eine Schutzmaske zu entwerfen.

So entsteht das „Corona-Bärchen“.

Die kleinen süßen Bärchen sind ein Riesenerfolg, täglich werden neue bestellt.

Davon kann sich Benjamin Bütow zwar nicht finanzieren, aber er hat mit Hilfe von anderen Menschen und mit eigenen neuen Ideen Kraft geschöpft, weiter seinen Weg zu gehen.

Und er hat erkannt: Aus jeder Krise, jedem Scheitern kann auch etwas Neues entstehen, wenn man nach vorne blickt.

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