“Lichtblick Hasenbergl”: Hilfe für Kinder in Coronazeiten – Top News

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“Wir haben schnell gemerkt, dass die Kinder im Schulstoff zurückgefallen sind”, berichtet der Sozialpädagoge.

Hätten sie vorher Zahlen zum Rechnen benutzt, wurden wieder die Finger verwendet.

Und:

Der 26-jährige arbeitet seit drei Jahren im “Lichtblick Hasenbergl”.

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Normalerweise betreut er die Erstklässler nach der Schule – doch dann kam Corona.

Eineinhalb Wochen war komplett geschlossen.

Dann holten die Pädagogen nach und nach “ihre” Kinder zurück – zumindest stundenweise.

Je nach Dringlichkeit.

Nur sehr langsam öffnen die Schulen nach der Corona-Zwangspause wieder.

Vor allem kinderreiche Familien mit sozialen Problemen und deren Kinder leiden.

Um sie kümmert sich das Projekt “Lichtblick Hasenbergl” im Münchner Norden.

Celentano sitzt draußen auf dem Balkon bei den Mathehausaufgaben – nicht gerade das Lieblingsfach des Sechsjährigen.

Sozialpädagoge Philipp Albertshofer hilft ihm spielerisch über so manche Klippe.

!

45 Mitarbeiter kümmern sich hier um 200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen ein und 25 Jahren.

Sie kommen aus Familien die sozial benachteiligt sind, wenig Geld haben und manchmal gesundheitliche Probleme.

Die Familien im Viertel leben in kleinen Wohnungen, die Kinder ohne eigenes Kinderzimmer und Rückzugsort.

Der “Lichtblick” ist für sie eine Oase.

“Lichtblick”: Reservefamilie für benachteiligte Kinder

Kontakt zu Familien ist wegen Corona nie abgebrochen

Corona-Stress ist in Problem-Familien größer

Enge Wohnungen: Kein ruhiger Platz zum Lernen

Kinder waren wochenlang am Bildschirm

Soziale Brennpunktarbeit

Nur sehr langsam öffnen die Schulen nach der Corona-Zwangspause wieder.

Vor allem kinderreiche Familien mit sozialen Problemen und deren Kinder leiden.

Um sie kümmert sich das Projekt “Lichtblick Hasenbergl” im Münchner Norden.

Sie und ihre Mitarbeiter seien von Anfang an in engstem Kontakt mit den betreuten Familien gewesen.

“Wir haben jeden zweiten Tag nachgefragt: ‘Wie geht’s euch? Wie bewältigt ihr die Situation?'”

Genau das wollte Gründerin Johanna Hofmeir schaffen, eine Reservefamilie zu sein für Kinder, die es brauchen.

1993 hat die Sozialpädagogin den “Lichtblick” gegründet.

In Coronazeiten ist die Einrichtung wichtiger denn je, sagt sie.

Trotzdem konnten die “Lichtblick”-Mitarbeiter manche Schwierigkeiten für die Kinder nicht verhindern.

“Wir wissen, es war extrem stressreich für die Familien.

” Schon unter normalen Bedingungen vier Kinder zu beschäftigen, zu versorgen sei schwierig – auch in normalen Familien.

Sie hätten Aufklärung geleistet sowohl im direkten Gespräch als auch über Whatsapp-Nachrichten.

“Wir haben angerufen und gesagt: ‘Wir wissen es ist eng, geht raus, geht spazieren.

‘ Wir haben dem wirklich entgegengewirkt”, so Hofmeir weiter.

Wenn Familien Probleme haben, wenn die Mutter krank ist, das Geld nicht reicht, der Wohnraum zu eng ist, “dann wird das natürlich immer noch mehr”, sagt die Sozialpädagogin.

“Lichtblick Hasenbergl”: Hilfe für Kinder in Coronazeiten

Viele Kinder und Jugendliche waren wochenlang kaum draußen, saßen mehrere Stunden vor Bildschirmen aller Art.

Roman Schießl zeigt den Jugendlichen als Medientrainer im “Lichtblick”, wie sie vernünftig mit den modernen Medien umgehen.

Wenn es zum Beispiel für das Homeschooling keinen ruhigen Platz in der Wohnung gäbe für das Kind.

Oder ein Kind lernen wolle, die anderen aber spielen, oder ein Teil der Familie fernsehen wolle und das Kind soll Unterricht zu Hause machen.

Schießl erläutert, dass viele Kinder freien Zugang zu Netflix hätten und Serien konsumieren, die erst ab 18 freigegeben sind.

Und dabei entstünden Fragen, auf die sie daheim keine Antworten bekämen.

Ihre Eltern seien zufrieden, wenn die Kinder ruhig sind.

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