Lockdown-Affäre: Chefberater bringt Johnson in Schwierigkeiten – Top News

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Cummings wird vorgeworfen, mit einer Reise von London zu Familienangehörigen ins rund 430 Kilometer entfernte Durham Ende März gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verstoßen zu haben.

Der Berater gab an, er habe keine andere Möglichkeit gehabt, die Betreuung seines vier Jahre alten Sohns sicherzustellen.

Großbritannien hat offiziellen Statistiken zufolge die höchste Zahl an Todesfällen durch die Coronavirus-Pandemie in Europa.

Bis Samstag starben dort knapp 36.

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800 Menschen, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Inzwischen ist die Zahl der täglich neu gemeldeten Infektionen und Todesfälle zurückgegangen.

Doch es wird befürchtet, dass die Epidemie wieder an Fahrt aufnehmen könnte, wenn die Regeln zur Kontaktbeschränkung nicht mehr eingehalten werden sollten.

Die Debatte über Cummings hatte am Wochenende das Nachrichtengeschehen in dem Land dominiert.

Der Berater bestand darauf, “vernünftig und legal” gehandelt zu haben.

Seine Frau sei bereits an Covid-19 erkrankt gewesen und er selbst habe auch mit einer Ansteckung rechnen müssen.

Seine Schwester habe angeboten, sich notfalls um seinen Sohn zu kümmern.

Cummings erkrankte nach eigener Darstellung kurz nach seiner Ankunft in Durham.

Gemäß den Richtlinien der Regierung waren zu diesem Zeitpunkt Reisen nur bei zwingenden Gründen erlaubt.

Der britische Premier Johnson gerät wegen der Lockdown-Affäre seines Chefberaters Cummings unter Druck.

Dieser hatte entgegen der Corona-Auflagen und mit seiner an Covid-19 erkrankten Frau eine 400-Kilometer-Reise quer durch England unternommen.

Der britische Premierminister Boris Johnson ist nach dem demonstrativen Eintreten für seinen in die Kritik geratenen Chefberater Dominic Cummings selbst unter Beschuss geraten.

Johnson hatte am Sonntag versucht, einen Strich unter die Affäre wegen angeblicher Lockdown-Verstöße zu ziehen und seinen Berater von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen.

Wer sie geschrieben hatte, war zunächst unklar.

Die Regierung kündigte umgehend per Twitter eine Untersuchung an.

Harry-Potter-Autorin J.

K.

Rowling antwortete darauf: “Wenn Sie rausgefunden haben, wer es war, lassen Sie es uns wissen, ich will denen ein Jahresgehalt geben.

!

Mehrere Experten, die nach eigenen Angaben die Regierung bisher beraten hatten, äußerten sich besorgt.

Innerhalb von ein paar Minuten habe Johnson “alle Ratschläge, wie man Vertrauen aufbaut und das Einhalten der Maßnahmen sicherstellt, die für die Kontrolle von Covid-19 notwendig sind, in die Tonne getreten”, twitterte beispielsweise der Psychologe Stephen Reicher von der St.

-Andrews-Universität in Schottland.

Johnson verteidigt Cummings: “Legitimer Grund”

Oppositionschef fordert Untersuchung

Regierungs-Account bezeichnet Johnson als “Wahrheitsverdreher”

Cummings erkrankte an Coronavirus nach Ankunft bei Verwandten

Johnson ließ das als legitimen Grund gelten, um die damals geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen zu umgehen und wies Forderungen nach einem Rauswurf Cummings’ zurück.

Kritiker befürchten jedoch, die Glaubwürdigkeit der Regierung könne durch die großzügige Auslegung der Lockdown-Regeln für den Regierungsberater ernsthaften Schaden genommen haben.

Der britische Premier Johnson gerät wegen der Lockdown-Affäre seines Chefberaters Cummings unter Druck.

Dieser hatte entgegen der Corona-Auflagen und mit seiner an Covid-19 erkrankten Frau eine 400-Kilometer-Reise quer durch England unternommen.

Auf dem offiziellen Twitter-Account der britischen Regierungsbeamten hieß es kurz nach der Pressekonferenz: “Arrogant und beleidigend.

Können Sie sich vorstellen, wie es ist, mit diesen Wahrheitsverdrehern zusammenzuarbeiten?” – Die Nachricht wurde jedoch umgehend wieder gelöscht.

Oppositionschef Keir Starmer von der Labour-Partei zeigte sich von Johnsons Umgang mit dem Vorgang enttäuscht.

“Es ist eine Beleidigung gegenüber den Opfern, die das britische Volk gebracht hat, dass sich Boris Johnson entschlossen hat, nichts gegen Dominic Cummings zu unternehmen”, twitterte er.

Er forderte eine Untersuchung der Vorfälle.

Lockdown-Affäre: Chefberater bringt Johnson in Schwierigkeiten

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