Lokale öffnen innen: Was Gäste und Wirte erwartet – Top News

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Ihren Gastraum will Mona Ridder nicht öffnen – wegen der staatlichen Hygiene-Auflagen.

Heißt in der Praxis: Tische und Stühle müssen desinfiziert werden.

Die Toiletten ebenfalls, mehrmals am Tag.

Die Speisekarten sogar nach jedem Gast, schreibt der Hotel- und Gaststätten-Verband (Dehoga) an seine Mitglieder.

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Die Flächen im Freien waren quasi der Testlauf, ab Montag dürfen Restaurants nun auch wieder innen öffnen.

Worauf sich Gäste einstellen müssen und warum etliche Betriebe trotzdem nicht mitziehen.

Mona Ridder ist in Eile, im Liefergeschäft entscheidet auch die Pünktlichkeit, ob man Kunden gewinnt oder verliert.

Mit ihrem elektrischen Lastenrad macht sich die Inhaberin des Restaurants und Cafes “Lokalhelden” in Augsburg auf den Weg.

Neun Mahlzeiten liefert sie aus.

Momentan die Haupteinnahmequelle des jungen Teams.

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Um all das zu gewährleisten, bräuchte sie zwei Leute mehr pro Tag, sagt Ridder, .

Über das Lokal, das maximal nur zur Hälfte genutzt werden kann, kann sie das nicht erwirtschaften.

Deshalb bleibt das “Lokalhelden” geschlossen.

Und natürlich muss der Mindestabstand gewahrt werden: zwischen den Tischen und zwischen eintretenden oder zur Toilette laufenden Gästen, die dabei Maske tragen müssen.

Wegekonzept inklusive.

Hygiene-Auflagen zu streng: Gastraum bleibt zu

Mindestabstand, Maskenpflicht, Wegekonzept

Keine Blumen und Salzstreuer

Gäste müssen namentlich erfasst werden

Trotz Wiedereröffnung fürchten Gastwirte die Pleite

Die Flächen im Freien waren quasi der Testlauf, ab Montag dürfen Restaurants nun auch wieder innen öffnen.

Worauf sich Gäste einstellen müssen und warum etliche Betriebe trotzdem nicht mitziehen.

Dort, wo geöffnet wird, erwartet die Kunden ein ungewohntes Bild: Blumen, Deko oder Sitzkissen sind verboten, es sei denn, sie werden nach jedem Gast ausgewechselt, so der Hotel- und Gaststätten-Verband.

Wieviele Betriebe ihre Innenflächen öffnen werden, ist schwer abzusehen.

Etliche werden es nicht tun und weiter auf Liefer- und Mitnahme-Angebote setzen so wie die Augsburger “Lokalhelden” um Ridder.

Und dann müssen die Gäste auch Kontaktdaten da lassen.

So sollen Infektionsketten nachvollzogen werden, sollte ein Corona-Infizierter im Lokal gewesen sein.

Nach einem Monat sollen die Wirte diese Daten vernichten.

“Eine Pflicht, die Angaben der Gäste zu kontrollieren, gibt es aber nicht”, sagt Christoph Steinle, Inhaber der “Blauen Kappe” in Augsburg.

Lokale öffnen innen: Was Gäste und Wirte erwartet

Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass nun viele die Gutscheine einlösen, die zu Beginn der Corona-Krise erworben wurden.

Geld, das nun fehlt, sagt Mona Ridder: “Jeder Tag, an dem wir nur eingeschränkt arbeiten können, ist ein verlorener Tag.

Doch Wirte, die innen wieder öffnen, können das nur eine begrenzte Zeit lang durchhalten.

“Im vierten Quartal – also wenn das Weihnachtsgeschäft ansteht – brauchen wir wieder alle Tische”, sagt Wirt Steinle.

“Sonst müssen wir zuschließen.

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