Maibaumaufstellen – 2020 eine wackelige Angelegenheit – Top News

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Peter Köstler von den Maibaumfreunden Gräfelfing bedauert es, dass das jährliche Maibaumfest in seinem Ort ausfallen muss.

Ob der schon gefällte Baum ins Sägewerk geht, später im Jahr doch noch in kleinem Kreis aufgestellt oder bis nächstes Jahr irgendwo gelagert wird, ist noch unklar.

“Wahrscheinlich ist es nicht gut, wenn er ein Jahr lang so im Wald liegt.

Aber immerhin ist er sicher und kann nicht geklaut werden.

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Eines ist klar: Die Tradition des Maibaumaufstellens wird in diesem Jahr anders aussehen.

Vielerorts wird es gar keinen neuen Baum geben, in manchen Gemeinden schon.

Aber die Regelungen sind ganz unterschiedlich.

Feste jedenfalls fallen überall aus.

Schon seit Oktober steht Gräfelfing im Landkreis München ohne Maibaum da.

Der alte musste entfernt werden, weil ihn der TÜV nicht mehr für sicher befand.

Ein neuer Baum wurde gestiftet, gefällt und schon geschepst.

Aber in diesem Zustand liegt er nun im Wald – und niemand weiß, was damit passiert.

Überall würden in normalen Zeiten Mädchen und junge Burschen derzeit sich die Nächte um die Ohren schlagen und ihren Maibaum bewachen.

Doch auch das ist mit den Ausgangsbeschränkungen durch den Coronavirus nicht mehr möglich.

Schon Anfang März hatten sich in Holzhausen (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) neun junge Menschen beim Bewachen angesteckt.

Die Tradition des Klauens und des anschließenden Auslösens entfällt damit ebenso in diesem Jahr.

Brennholz oder späte Ehre?

Coronaregeln verhindern Maibaumwachen

Bauhof stellt den neuen Kran auf

Erlaubnis und Verbot – überall anders

Mit Blick auf den ganzen Freistaat sind die Regelungen allerdings sehr unterschiedlich – und oft auch nicht ganz klar.

In den Landkreisen Pfaffenhofen oder Donau-Ries ist das Aufstellen zum Beispiel komplett untersagt, im Landkreis Unterallgäu unter bestimmten Bedingungen dagegen erlaubt: Der Baum darf nur vom Bauhof oder einer Firma per Kran aufgestellt werden und die Kränze dürfen auch nur bei den Familien zu Hause angefertigt werden.

Nur eines ist bayernweit identisch: Feierlichkeiten wird es rund um den Maibaum in diesem Jahr nicht geben.

Eines ist klar: Die Tradition des Maibaumaufstellens wird in diesem Jahr anders aussehen.

Vielerorts wird es gar keinen neuen Baum geben, in manchen Gemeinden schon.

Aber die Regelungen sind ganz unterschiedlich.

Feste jedenfalls fallen überall aus.

In einigen Orten wird nichtsdestotrotz ein Maibaum aufgestellt.

In Zwiesel soll es zu einer unbekannten Zeit passieren, damit keine Zuschauer angelockt werden.

In Marktheidenfeld wird es nur einen zentralen Baum – noch dazu aus Aluminium – geben.

Die sechs Stadtteile müssen dagegen verzichten.

Auch Gunzenhausen wird einen Maibaum aufstellen.

“Der Baum steht dann einfach irgendwann da”, kündigte eine Sprecherin der Stadt lapidar an.

In jedem Fall aber wird er nicht wie sonst von vielen tatkräftigen Helfern, die in einer ausgeklügelten Technik den Baum in die Höhe hieven, aufgestellt.

Maibaumaufstellen – 2020 eine wackelige Angelegenheit

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