Maklerkosten: Käufer müssen künftig maximal die Hälfte zahlen – Top News

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Der Käufer muss seinen Anteil zudem erst dann überweisen, wenn der Verkäufer seine Zahlung nachgewiesen hat.

Bisher übernimmt meist der Käufer komplett die Maklerprovision von bis zu sieben Prozent des Kaufpreises.

Immobilienkäufer müssen künftig nicht mehr alleine dafür zahlen, wenn ein Makler eingesetzt wird.

Der Bundestag beschloss das Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten.

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Ergebnis: Mindestens die Hälfte der Provision zahlt, wer den Makler beauftragt.

Die Käufer von Wohnungen und Einfamilienhäusern werden bei den Maklerkosten zumindest teilweise entlastet.

Nach einer Gesetzesänderung muss der Verkäufer mindestens die Hälfte der Provision selber bezahlen, wenn er den Makler beauftragt hat.

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Falls allerdings der Käufer einen Makler eingeschaltet hat, gilt auch umgekehrt der Grundsatz, dass in erster Linie der jeweilige Auftraggeber zahlungspflichtig ist.

Auch in diesem Fall kann er maximal die Hälfte der anfallenden Kosten weitergeben.

Erst zahlt der Verkäufer, dann der Käufer

Immobilienverband Deutschland sieht die Neuregelung kritisch

CDU und SPD sehen in Regelung einen “fairen Anteil” für Makler

Immobilienkäufer müssen künftig nicht mehr alleine dafür zahlen, wenn ein Makler eingesetzt wird.

Der Bundestag beschloss das Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten.

Ergebnis: Mindestens die Hälfte der Provision zahlt, wer den Makler beauftragt.

Bisher seien Käufer oft gezwungen, eine vollständige Übernahme der Maklerprovision zu akzeptieren, so eine Stellungnahme aus dem Bundesjustizministerium.

Verkäufer nutzten die “Zwangslage” der Interessenten oftmals aus.

Der Immobilienverband Deutschland sieht dagegen keine Notwendigkeit, die Maklerkosten gesetzlich zu regulieren.

“Jede Immobilientransaktion ist einzigartig und erfordert Flexibilität – auch bei der Honorierung des Maklers”, erklärte IVD-Präsident Michael Schick.

Diese Flexibilität werde künftig stark eingeschränkt.

Die Bundesregierung wollte dieser Praxis schon seit längerem einen Riegel vorschieben.

Nun seien auch “Umgehungsmöglichkeiten” ausgeschlossen, weil der Provisionsanteil des Käufers erst fällig werde, “wenn auch der Verkäufer bezahlt hat”, teilte die SPD-Fraktion mit.

“Und weil der Verkäufer jetzt einen fairen Anteil übernehmen muss, hat er einen echten Anreiz, über die Höhe der Maklerkosten zu verhandeln”, erklärte der rechtspolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Volker Ullrich.

Maklerkosten: Käufer müssen künftig maximal die Hälfte zahlen

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