Maximaler Gemüseanbau auf minimalem Raum – Top News

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In einem mittelgroßen Topf etwa wachsen Radieschen neben Bohnenpflanzen umgeben von Pflücksalat, Schnittlauch und Pfefferminze.

Um diese Jahreszeit sieht für den Laien noch alles relativ ähnlich aus, aber Sebastian Gardt kennt jedes einzelne Grün, das da aus der Erde spitzelt und weiß was am besten für den Balkon geeignet ist.

So pflanzt er Zitronenthymian an, den er am Wegesrand gefunden hat.

Dieser sei eine sehr geeignete Balkonpflanze: winterhart und wenig anspruchsvoll beim Gießen.

Daneben hat Gardt Feldsalat angebaut.

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Auch der eine problemlose Balkonpflanze.

Er könne bereits im Herbst gesät werden, denn er liebe die Kälte und Feuchtigkeit.

Und wenn er dann anfange zu blühen, kann der Balkongärtner viel Samen für das nächste Ansäen gewinnen.

An die 80 Kräuter-, Gemüse- und Blumenpflanzen hat Sebastian Gardt auf seinem sechs Quadratmeter großen Balkon.

Der Biologe und leidenschaftliche Stadtbalkongärtner macht München dadurch ein bisschen grüner.

Man brauche gar nicht viel Platz, man müsse den Platz einfach nur gut nutzen, meint der Biologe und Hobbystadtgärtner Sebastian Gardt.

Einer der Tricks dabei sei, nicht für jede Pflanze einen Topf zu nehmen.

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Lieber Pflanzen selbst ziehen als im Supermarkt oder beim Gärtner zu kaufen, ist seine Devise für den Balkon.

Weil das Gemäuer des Hauses Wärme speichert, herrscht auf dem Balkon ein besonderes Kleinklima, das man kennen muss, um nicht frustriert aufzugeben.

Gekaufte Kräuter und Setzlinge wachsen im geschützten Milieu auf, im Glashaus bei perfekter Düngung, so erklärtz Gardt.

“Wenn man die dann auf seinen Balkon setzt oder umtopft, dann ist plötzlich alles anders.

Wenn ich Salat oder Kräuter selbst ansäe, ist das Wurzelwerk robuster, weil sie von Anfang an mit den harten Bedingungen auf dem Balkon klar kommen mussten”, so der Biologe weiter.

Radieschen und Bohne einig nebeneinander 

Mildes Klima auf Balkonien

Pflanzen brauchen Platz

Hopfen als Sonnenschutz

Balkonpflanzen brauchen besondere Erde

An die 80 Kräuter-, Gemüse- und Blumenpflanzen hat Sebastian Gardt auf seinem sechs Quadratmeter großen Balkon.

Der Biologe und leidenschaftliche Stadtbalkongärtner macht München dadurch ein bisschen grüner.

“Ich gieße nicht jeden Tag, sondern ich schau, dass ich die Pflanzen auch ein bisschen trainiere mit der Trockenheit umzugehen.

Und das ist natürlich super, wenn der Sommer kommt, sind die schon ein bisschen antrainiert, dann tut man sich einen großen Gefallen, wenn man sie nicht so verzogen hat vorher.

” Sebastian Gardt, Biologe

Ein klassischer Anfängerfehler seien “zu kleine Töpfe”, sagt Gardt.

“Wasserdichte, hohe Gefäße mit großem Volumen, in denen das Wasser nicht so schnell verdunsten kann”, wären am besten.

Und: Pflanzen sind schließlich Lebewesen, man könne sie sich also durchaus “erziehen”.

Als Sonnenschutz wächst Hopfen an Drähten über dem Kopf.

Übrigens: “Die jungen Triebe des Hopfens kann man wie jungen Spargel essen”, sagt er.

Aber es sieht alles harmonisch aus.

Er wollte ein biologisches Gleichgewicht herstellen hier oben im 4.

Stock eines Altbaus.

Und deshalb bietet er zwischen den Töpfen auch genügend Schlupflöcher für Insekten und fleißige Helferlein.

Dazu gehört ein Holzblock mit Löchern drin.

Ideal sei das für die Schlupfwespen.

Gardt zufolge sammeln die Blattläuse, packen sie in die Löcher rein, legen ihr Ei dazu und das sei dann die Nahrung für die Brut.

Deshalb habe er auch überhaupt kein Problem mit Blattläusen.

Der Biologe nutzt jeden kleinsten Raum seines Balkons geschickt aus.

Auf einem Regal stehen 20 verschiedene Töpfe, zwei Quadratmeter der Hauswand hängen voller Pflanztaschen, das Balkongeländer ist als solches kaum zu erkennen – oben, unten, nach allen Seiten.

Die Pflanzen haben so wohlklingenden Namen wie Schopfhyazinthe, Bergseifenkraut oder Krasula.

Ein Tipp sei noch wichtig für all diejenigen, die es als Balkon-Selbstversorger versuchen wollen: Erde selbst mischen.

“Ein Viertel Sand, ein Viertel Acker- oder Gartenerde und die andere Hälfte gekaufte Pflanzenerde.

Das ist die optimale Mischung für den Balkon, weil sie Wasser länger speichert und viele Mineralien enthält”, lautet Gardts Tipp.

Maximaler Gemüseanbau auf minimalem Raum

Seine dreiköpfige Familie komplett selbst versorgen kann er damit natürlich nicht.

Aber: “Jeden Tag peppe ich mir mein Essen mit Kräutern und Gemüsen auf und freue mich über die Blüten, die Bienen anlocken”.

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