Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote auf Bayerns Landstraßen – Top News

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Neben Appellen an die Verkehrsteilnehmer soll laut Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) in den kommenden Jahren auch baulich weiter in die Sicherheit investiert werden, etwa durch Begradigung von gefährlichen Kurven, das Anbringen von Schutzplanken oder den Ausbau von Landstraßen.

Mehr als 100 Streckenabschnitte habe die Staatsbauverwaltung sicher ausgebaut, beispielsweise durch dritte Fahrstreifen, die das Überholen erleichtern.

Örtlich seien die Unfälle teilweise um mehr als 60 Prozent zurückgegangen, so Schreyer.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat heute die Bilanz des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 vorgestellt: “Im Vergleich zu 2011, dem Bezugsjahr des Verkehrssicherheitsprogramms, ist das ein Rückgang um mehr als 30 Prozent.

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” Das Ziel die Zahl der Verkehrstoten im Jahr mit jetzt 541 auf unter 550 zu senken, sei damit gelungen.

Die insgesamt gesunkene Zahl der Verkehrstoten sei vor allem der intensiven Verkehrssicherheitsarbeit von Straßenbaubehörden und häufigen Polizeikontrollen zu verdanken, so Innenminister Herrmann, die würden auch in Zukunft konsequent weitergehen.

“Weil sich leider so mancher Dummkopf an Tempolimits nur hält, weil er Angst davor hat, geblitzt zu werden – dann müssen wir ihm den Gefallen auch tun.

Genauso Alkohol im Straßenverkehr nach wie vor ein wichtiges Thema.

” Auch weiter aufklären will Herrmann: zum Beispiel darüber, dass der Fahrer, wenn er im Straßenverkehr eine SMS liest, eben nicht mehr schnell genug auf eine Gefahrensituation reagieren kann.

In Bayern kommen immer weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Nach einem Bericht des Innenministeriums starben im vergangenen Jahr noch nie so wenig Menschen wie seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren.

Bei Verkehrsunfällen auf Bayerns Landstraßen sterben immer weniger Menschen.

Das Innenministerium spricht von einem historischen Tiefstand seit Beginn der Aufzeichnungen vor 60 Jahren.

Und das, obwohl es auf Bayerns Straßen tendenziell immer häufiger kracht.

Am gefährlichsten ist das Autofahren immer noch auf den bayerischen Landstraßen.

Dort starben im letzten Jahr 322 Menschen, innerorts 133 und auf den Autobahnen 86.

Die häufigste Unfallursache ist und bleibt, laut Innenministerium zu schnelles Fahren.

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Weniger Tote bei Verkehrsunfällen

Auf Autobahnen sterben gegen den Trend mehr Menschen als 2011

Mehr Kontrollen und Straßenausbau sollen Sicherheit bringen

Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Bayern in den vergangenen acht Jahren um knapp 16 Prozent gestiegen – und zwar von rund 351.

000 im Jahr 2011 auf etwa 417.

000 im Jahr 2019.

Dies liege aber vor allem daran, dass die Zahl der Kraftfahrzeuge in Bayern in diesem Zeitraum um fast eineinhalb Millionen auf rund 10,2 Millionen zugenommen habe, sagt Herrmann.

Für Anfang 2021 kündigten Herrmann und Schreyer die Vorstellung eines neuen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 an.

Außerdem wollen Schreyer und Herrmann künftig den Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer und Fußgänger, stärker in den Blick nehmen.

In Bayern kommen immer weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Nach einem Bericht des Innenministeriums starben im vergangenen Jahr noch nie so wenig Menschen wie seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren.

Dabei hat sich die absolute Zahl der Geschwindigkeitsverstöße seit 2011 bis 2019 nur leicht von 1,1 auf 1,2 Millionen erhöht.

Die Zahl der Toten durch Rasen ist aber im selben Zeitraum bayernweit von 278 auf 141 gesunken.

Unabhängig von der Unfallursache sind die Todesfälle aber nur innerorts und auf den Landstraßen weniger geworden – auf den Autobahnen starben in den vergangenen acht Jahren statt 79 jetzt 86 Personen.

Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote auf Bayerns Landstraßen

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