Mittelstand klagt an: Corona-Fördergelder ungerecht verteilt – Top News

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Die Branchen sind aber unterschiedlich stark betroffen.

Während Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche zwischen zwei und drei Prozent der Stellen streichen wollen, sind es in der Autoindustrie 39 und in der Gastronomie sogar 58 Prozent.

Immer mehr Stimmen aus dem Mittelstand kritisieren die Strategie der Staatsregierung: Corona-Fördermittel würden viel zu ungerecht verteilt, die individuelle Situation von Unternehmen nicht berücksichtigt.

Einer der Kritiker ist Ingolf Brauner, Präsident der Vereinigung der selbständigen und mittelständischen Unternehmer in Bayern.

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Die Corona-Krise trifft die bayerische Wirtschaft hart.

Insbesondere der Mittelstand leidet.

Die Fördergelder seien ungerecht verteilt, manche Firmen fielen gar ganz durchs Förderraster, beklagen Unternehmer.

Ausgerechnet die Muster-Bundesländer in Sachen Arbeitsmarkt – Bayern und Baden-Württemberg – trifft die Corona-Krise wohl am härtesten: Laut einer Studie des Münchner ifo-Instituts plant hier jedes fünfte Unternehmen, Stellen abzubauen.

Die Angst um die Arbeitsplätze.

Wie retten wir die Jobs in Bayern? Wie kommen wir aus dieser Krise? Darüber diskutiert die “Münchner Runde” am Mittwoch, 20.

Mai, um 20:15 Uhr im BR Fernsehen und hier bei .

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Auch Solo-Selbstständige bräuchten mehr Unterstützung.

Die hätten zwar kaum Betriebskosten, ihre Lebenshaltungskosten liefen aber trotzdem weiter, sagt Brauner.

Im Ernstfall müssten sie Arbeitslosengeld II beziehungsweise Hartz IV beantragen.

Dies könne aber zu eine geschäftsschädigenden Stigmatisierung führen.

Sonderregeln für Start-ups und Selbstständige

“Gastronomie und Kunst brauchen Geld viel dringender”

Brauner fordert, dass bei Start-ups auf eine rückwirkende Ertragsprüfung verzichtet werden soll.

Vielmehr müsse der Business-Plan zur Entscheidungsfindung über Corona-Hilfen herangezogen werden.

Mit ihrer Kritik zielt die Unternehmerin vor allem auf die Automobilindustrie.

Die Branche habe schon lange Misswirtschaft betrieben, sagt Trinkwalder – “der können wir nicht alle zehn Jahre eine Abwrackprämie in den Rachen werfen.

” Das Geld werde für Gastronomie, Kultur und Kunst viel dringender gebraucht.

Zahlreiche mittelständische Firmeninhaber sehen dies genauso.

Die Corona-Krise trifft die bayerische Wirtschaft hart.

Insbesondere der Mittelstand leidet.

Die Fördergelder seien ungerecht verteilt, manche Firmen fielen gar ganz durchs Förderraster, beklagen Unternehmer.

Die Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder hat auf Subventionen verzichtet.

Mit ihrer mittelständischen Textilfirma stieg sie in den vergangenen Wochen in die Maskenproduktion ein.

Für ihren Betrieb hat sie über Jahre Rücklagen aufgebaut, die ihr jetzt in der Krise helfen.

Warum andere Unternehmen nicht ähnlich gehandelt haben, kann sie nicht nachvollziehen.

Mittelstand klagt an: Corona-Fördergelder ungerecht verteilt

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