Mondsichel am Wochenende beim strahlenden Abendstern Venus – Top News

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Doch an diesem Wochenende sollten Sie nochmal ganz genau hinsehen.

Denn jetzt, Ende April, steht die Venus im größten Glanz.

So wird die Zeit genannt, in der unser Nachbarplanet am hellsten ist.

Und die Venus ist enorm hell: Sie ist zum einen der Erde und der Sonne relativ nah und zum anderen von dichten Wolken bedeckt, die das Sonnenlicht wie frischer Schnee reflektieren.

Dadurch schält sich die Venus schon kurz nach Sonnenuntergang aus der Dämmerung: An diesem Wochenende etwa ab halb neun Uhr abends.

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Freitag- und Samstagabend, am 24.

und 25.

April, ist die Mondsichel noch ein ganzes Stück unter der Venus, tief über dem Horizont im Westen.

Am Sonntag, den 26.

April, steht der Mond dann ganz dicht neben der Venus, links unter ihr und gerade mal drei Fingerbreit von ihrem hellen Licht entfernt.

Und sollten Sie jetzt am Wochenende oder im Mai oder Juni oder wann auch immer die Venus fotografieren: Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Bilder schicken!

Wenn es dann ab etwa zehn Uhr langsam finster wird und die Sterne ringsum zu sehen sind, dann wird die enorme Helligkeit der Venus erst so richtig deutlich: Sie schickt fast so viel Licht zur Erde wie alle Sterne zusammen.

Und dabei stehen jetzt die hellsten Sterne des Nordhimmels um sie herum, denn die Venus befindet sich Ende April mitten im Wintersechseck, inmitten der Sternbilder Orion, Stier, Fuhrmann, Zwillinge, sowie dem Kleinen und dem Großen Hund.

Bis kurz nach Mitternacht ist die Venus zu sehen, danach geht sie unter.

Jetzt am Wochenende wird der Anblick der Venus noch durch den Mond verziert, der auf seiner monatlichen Wanderung übers Firmament an der Venus vorbeizieht:

Während Sterne mit dem Mondlicht sehr zu kämpfen haben, macht es der strahlenden Venus gar nichts aus.

Sie ist nur etwa drei Größenklassen dunkler als die Mondsichel.

Aber natürlich viel kleiner: Die ganze Mondscheibe misst im Durchmesser etwa ein halbes Grad – grob ein Viertel Fingerbreit.

Die Venusscheibe ist dagegen 60-mal kleiner im Durchmesser, nur gut eine halbe Bogenminute.

Für Planeten am Firmament ist das viel – sie ist ein ordentlicher Brummer, wenn Sie an den Himmel gucken.

Aber um die Venus genauer zu sehen, brauchen Sie ein gutes Fernglas mit Stativ.

Und das lohnt sich an diesem Wochenende, denn nicht nur der Mond ist sichelförmig.

Wenn die Mondsichel das nächste Mal bei der Venus vorbeikommt – Ende Mai -, dann ist die Venus zur hauchzarten Sichel geschrumpft.

Allerdings ist sie dann nur noch schwer zu finden, weil sie kurz nach Sonnenuntergang selbst verschwindet.

Anfang Juni zieht unsere Nachbarin dann zwischen Erde und Sonne hindurch.

Knapp zwei Wochen später taucht die Venus auf.

Dann allerdings morgens, im Osten – als Morgenstern.

Auch dann wird sie mit schmaler Sichel in der Dämmerung stehen – allerdings genau andersherum gebogen.

So wie die abnehmende Mondsichel, die am Morgen des 19.

Juni ganz nah neben der Venus-Sichel stehen wird.

Unser Abstandsregel-tauglicher Wochenend-Tipp: eine Planeten-Führung durch den Mond! Die junge Mondsichel nähert sich Abend für Abend der Venus und steht am Sonntagabend ganz nah bei dem hellen Abendstern.

Jetzt ist die Venus gerade im größten Glanz.

Vermutlich haben Sie die Venus in letzter Zeit schon öfter bemerkt, denn sie ist seit Monaten kaum zu übersehen: Als strahlend heller Abendstern steht sie nach Sonnenuntergang hoch im Westen, lange bevor auch nur der erste Stern zu sehen ist.

Abendstern Venus jetzt so hell wie nie

Inmitten der hellsten Sterne

Mondsichel führt Sie zur Venus

Kleine Venus, großer Mond

Mondsichel und Venus-Sichel: zwei Sicheln beieinander

Die Venus-Sichel wechselt auf die andere Seite

Obige Aufsuchkarte zeigt Ihnen die Positionen von Venus und der Mondsichel je eine Stunde nach Sonnenuntergang.

Da die Karte für den ganzen Monat April gilt, markiert der Pfeil zusätzlich, wo sich die Venus im Monatsverlauf aufhält.

Im Fernglas ist gut zu erkennen, dass auch die Venus gerade sichelförmig ist: Weniger als ein Drittel ihres Scheibchens sind noch von der Sonne angestrahlt.

Denn wie der Mond wandert die Venus zwischen Erde und Sonne hindurch und nimmt davor zur schmalen Venus-Sichel ab.

Obwohl die Mondsichel gerade zunehmend ist, weisen beide Sicheln – von Mond und Venus – zur gleichen Seite: zur Sonne.

Nur wandert der Mond gerade in die entgegengesetzte Richtung – er entfernt sich aus unserer Sicht immer weiter von der Sonne.

Die Venus nähert sich ihr dagegen, und dabei zugleich der Erde.

Daher wird sie, während ihre Sichel abnimmt, im scheinbaren Durchmesser immer größer.

Um die Hälfte wird sie in den kommenden Wochen noch anwachsen, während ihre Sichel immer zarter wird.

Unser Abstandsregel-tauglicher Wochenend-Tipp: eine Planeten-Führung durch den Mond! Die junge Mondsichel nähert sich Abend für Abend der Venus und steht am Sonntagabend ganz nah bei dem hellen Abendstern.

Jetzt ist die Venus gerade im größten Glanz.

Mondsichel am Wochenende beim strahlenden Abendstern Venus

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