Nach Olympia-Absage auch Fackellauf verschoben – Top Meldungen

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Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 ist auch der für Donnerstag (26.03.2020) angesetzte Fackellauf abgesagt worden. Das teilte das Organisationskomitee mit.

Ein neuer Termin für die Zeremonie werde verkündet, wenn die Daten für die Neuansetzung der Spiele feststehen, hieß es in der Mitteilung. Am Dienstag (24.03.2020) hatten das Internationale Olympische Komitee und die japanischen Gastgeber die Tokio-Spiele wegen der Coronavirus-Pandemie ins nächste Jahr verlegt. Die Sommerspiele sollen auf “ein Datum nach 2020 verlegt werden”, aber nicht später als im Sommer 2021 stattfinden, hieß es.

Zudem wurde vereinbart, «dass die Olympische Flamme in Japan bleibt». Ursprünglich sollte der Fackellauf am Donnerstag in der Präfektur Fukushima unter Ausschluss der Öffentlichkeit ohne Fackel, ohne Fackelträger und ohne jegliche Zeremonie starten. Das Organisationskomitee werde nun prüfen, wie diejenigen, die für dieses Jahr als Fackelträger vorgesehen waren, für den neu angesetzten Lauf vorrangig berücksichtigt werden könnten, teilte das OK weiter mit.

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Die Sommerspiele in Tokio waren für die Zeit vom 24. Juli bis 9. August geplant.

Die Verschiebung der Sommerspiele wurde von vielen Athleten begrüßt. In den internationalen Spitzenverbänden wird deshalb aber auch Ärger über das IOC laut: “Wir haben vor einer Woche mit Thomas Bach beraten, der Solidarität von uns einforderte. Nun wurden wir nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen”, kritisierte der Präsident des Tischtennis-Weltverbands, Thomas Weikert, im “Spiegel”. “Natürlich bin ich erleichtert über diese überfällige Entscheidung”, so Weikert weiter. Er sei “aber auch irritiert” über seinen deutschen Landsmann Bach und das IOC.

Dem Bericht zufolge hätten mehrere Verbandschefs in vertraulichen Gesprächen ihren Unmut über einen vermeintlichen Alleingang des Internationalen Olympischen Komitees mit Präsident Bach Luft gemacht. Demnach seien die 33 Weltverbände, die mit Sportarten bei Olympia in Tokio vertreten sein sollten, von der Verkündung der Verlegung der Sommerspiele ins Jahr 2021 vorab nicht informiert worden. Noch am Sonntag hatte das IOC mitgeteilt, erst in vier Wochen zu einer finalen Entscheidung kommen zu wollen. Am Dienstag hatten Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, das Tokio-Organisationskomitee und Bach dann eine Olympia-Verschiebung wegen der Corona-Pandemie vereinbart.

Ärger bei Verbänden: Von Bach “irritiert”

Nach Olympia-Absage auch Fackellauf verschoben

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