Nachbarländer: Wann man wo, wie einreisen darf – Top News

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Seit die Nachbarländer und Deutschland Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen haben, ist der Grenzübertritt teilweise kompliziert geworden.

Jetzt greifen Lockerungen.

Hier eine Übersicht wie es die einzelnen Nachbarstaaten handhaben in den nächsten Wochen.

Nach Monaten der Abschottung hat die schrittweise Öffnung der deutschen Grenzen begonnen.

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Bis Mitte Juni werden auch private Aufenthalte in Nachbarländern möglich sein.

Wo, wann, welche Auflagen gelten – eine Übersicht.

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Nördlich von Luxemburg bietet sich ein anderes Bild: wer derzeit an einen Urlaub in den Niederlanden denkt, muss dafür noch bis zum 1.

Juli warten.

Die Regierung in Den Haag legte diesen Stichtag als Startpunkt für die touristische Sommersaison fest.

Ein Tagesausflug an den Strand oder zum Einkaufen ist schon jetzt möglich.

Die Grenze zu den Niederlanden war zwar auch während der Hochphase der Pandemie nie vollständig geschlossen, dennoch wurden bis vor Kurzem stichprobenartige Kontrollen vorgenommen.

Private Ausflügler wurden gebeten, wieder umzukehren – damit ist nun Schluss.

Hat man die Grenze schließlich überquert, ist dennoch Vorsicht geboten.

Unter anderem ist der Aufenthalt von Gruppen in der Öffentlichkeit weiterhin untersagt.

Bei Verstößen drohen auch hier empfindliche Bußgelder.

Luxemburg

Niederlande

Belgien

Dänemark

Polen

Tschechien

Österreich

Schweiz

Frankreich

Es ist das kleinste Nachbarland und doch geht mit der Öffnung der Grenze zu Luxemburg eine große Symbolkraft einher.

Seit gut einer Woche ist der 135 Kilometer lange Grenzabschnitt wieder vollständig geöffnet – das bedeutet: keine Kontrollen mehr, keine Notwendigkeit der Rechtfertigung für die Reise und keine Quarantäne im Anschluss an diesen Auslandsaufenthalt.

Momentan ist das einzigartig.

Nach Monaten der Abschottung hat die schrittweise Öffnung der deutschen Grenzen begonnen.

Bis Mitte Juni werden auch private Aufenthalte in Nachbarländern möglich sein.

Wo, wann, welche Auflagen gelten – eine Übersicht.

In Belgien hält man es strenger.

Zwar haben auch hier die Geschäfte wieder geöffnet, davon profitiert zunächst aber nur die einheimische Bevölkerung.

Noch bis zum 8.

Juni gilt: ohne zwingende Gründe, die an der Grenze belegt werden können, wird die Ein- oder Ausreise verwehrt.

Von Tourismus ist bis auf weiteres keine Rede.

Schafft man es dennoch über die Grenze, gelten in Belgien nach wie vor strenge Regeln.

Hygieneauflagen und Abstandsvorgaben sind einzuhalten – wer sich daran hält, darf zumindest wieder in ein Museum oder in den Tierpark.

Auch dort gilt es natürlich, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Auch Polen setzt auf das häufig genannte Datum des 15.

Juni: dann sollen alle Grenzen wieder geöffnet werden – unter der Bedingung, dass die Infektionszahlen der Nachbarländer und die dort getroffenen Hygienevorschriften diesen Schritt auch zulassen.

Das freut insbesondere Berufspendler, die bereits seit Anfang Mai von dem Wegfall der Quarantänevorschriften profitieren, und die Tourismusbranche.

Diese setzte zuletzt die polnische Regierung massiv unter Druck.

Blieben die Grenzen geschlossen und damit die Touristen aus Deutschland und Skandinavien aus, droht der Verlust von 90 Prozent aller Umsätze.

Die kürzeste Grenze wurde besonders gut bewacht: seit Mitte März waren die Übergänge zwischen Deutschland und Dänemark geschlossen.

Wer ohne triftigen Reisegrund vorfuhr, wurde abgewiesen.

Nun will man der Tourismusbranche etwas Planungssicherheit gewähren.

Am 29.

Mai will die Regierung neue Informationen über die Lockerung der Einreisebestimmungen vorlegen.

In Kopenhagen spricht man von “einem Plan für eine kontrollierte und schrittweise Wiedereröffnung des Sommertourismus”.

Die gute Nachricht zum Schluss: alle, die ihre Verwandtschaft, den Partner oder die Partnerin in Dänemark besuchen wollen, dürfen schon ab Montag die Grenze passieren.

Gleiches gilt für Besitzer einer Immobilie.

Nachbarländer: Wann man wo, wie einreisen darf

Besonders brisant für Bayern: die Grenze zu Tschechien soll weiterhin dicht bleiben.

Zwar kündigte die Regierung um Ministerpräsident Andrej Babis die Öffnung der Grenzen ab Mitte Juni an, dies gilt allerdings nur für die Abschnitte zu Österreich und der Slowakei.

Die Infektionszahlen in Bayern seien derzeit “nicht ideal”, so Babis.

Das sorgt vor allem auf Seiten der Wirtschaft für Unmut.

Berufspendler und der Transit-Warenverkehr dürfen die Grenze zwar passieren, müssen dafür aber regelmäßig einen negativen Corona-Test vorzeigen können – auf eigene Kosten.

Aussichten auf einen baldigen Ausflug in die tschechische Hauptstadt Prag gibt es daher noch nicht.

Bei der anschließenden Ausreise besteht zudem keine Verpflichtung mehr, sich in Quarantäne zu begeben.

Beliebte Reiseorte – wie zum Beispiel in Tirol – bereiten sich schon jetzt auf den Ansturm von Touristen in den nächsten Monaten vor.

Bundeskanzler Sebastian Kurz wies bei einem Besuch in Innsbruck mehrmals darauf hin, dass das Personal der Hotel- und Gastronomiebranche regelmäßig auf eine mögliche Corona-Infektion getestet werden soll.

Im Fall von auftretenden Neuinfektionen habe man umfassende Konzepte, um einen größeren Ausbruch zu verhindern.

Damit wolle man auch verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

Im März wurden beliebte Skigebiete heftig kritisiert – der Vorwurf: man habe nicht schnell und entschieden genug Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona unternommen.

Touristische Hotspots wie Ischgl oder St.

Anton entwickelten sich zur Drehscheibe für das Virus.

Bis die Grenze zu Österreich am 15.

Juni vollständig geöffnet wird, gelten schon jetzt weitreichende Lockerungen.

Seit einer Woche sind der Besuch von Verwandten, der Partnerin oder des Partners, die Teilnahme an einem Begräbnis oder an einer Hochzeit und die Pflege einer schutzbedürftigen Person erlaubt.

Auch die Versorgung eines Tiers gilt als ausreichende Begründung, um nach Österreich einreisen zu dürfen.

Beim Grenzübertritt muss einer dieser Gründe auf einer sogenannten Eigenerklärung aufgeführt sein.

In der Schweiz ist die Öffnung für Urlauber derzeit noch kein Thema.

Seit einer Woche gelten ähnliche Lockerungen wie auch an der deutsch-österreichischen Grenze.

Wer mit den nötigen Dokumenten und einem triftigen Grund an einem Grenzübergang vorfährt, darf passieren.

Die Schweizer Eidgenössische Zollverwaltung stellt jedoch klar: wer aus touristischen Gründen, zum Einkaufen oder zum Tanken einreisen will, wird abgewiesen.

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