“New York Times” Hauptgewinner bei Pulitzer-Preisen – Top News

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Die von Präsident Donald Trump oft heftig kritisierte “New York Times” wurde außerdem für Artikel über das Taxi-Gewerbe in New York City (investigative Berichterstattung) sowie einen Essay über die langfristigen Auswirkungen der Sklaverei (Kommentar) dekoriert.

Die Pulitzer-Preise sind die begehrteste Auszeichnung für Journalisten.

Bei der 104.

Verleihung war die “New York Times” der Hauptgewinner, sie wurde unter anderem für ihre Berichterstattung über Russlands Machtpolitik geehrt.

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Die US-Zeitung habe über “eine Reihe packender Geschichten mit großem Risiko” berichtet und damit das aggressive Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin enthüllt, erklärte die Jury die Auszeichnung für die “New York Times” in der Kategorie “internationale Berichterstattung”.

Bei den Recherchen ging es unter anderem um Mordanschläge und Einmischung bei Wahlen in den Jahren nach den Desinformations-Kampagnen zur US-Präsidentschaftswahl 2016.

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Die Nachrichtenagenturen Reuters und Associated Press gewannen für ihre Foto-Berichterstattungen von den Protesten in Hongkong und der Krise in der umstrittenen Region Kaschmir.

Klimawandel und Guantanamo im Fokus

Journalisten im Dienst an der Öffentlichkeit

Wichtigster Preis für US-Medien

Preisverleihung im Wohnzimmer

Die “Washington Post” wurde für die “wissenschaftliche Klarheit” ihrer Artikel über die schweren Auswirkungen extremer Temperaturen auf der Erde ausgezeichnet.

Auch das Schicksal eines Insassen im US-Gefangenenlager Guantánamo bewegte die Jury des Journalismus-Preises: Ben Taub vom Magazin “New Yorker” gewann mit seinem Feature “Guantánamos Dunkelstes Geheimnis”.

Darin geht es um einen Mann, der entführt, gefoltert und in dem Lager für mehr als ein Jahrzehnt seiner Freiheit beraubt wurde.

Die Geschichte biete eine “nuancierte Perspektive auf Amerikas facettenreichen Krieg gegen den Terror”, hieß es.

14 der 21 Kategorien der Pulitzer-Preise sind journalistischen Arbeiten US-amerikanischer Journalisten oder Medien vorbehalten, insgesamt wurden in New York Journalisten von 13 Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Online-Publikation geehrt, von investigativen Geschichten über Fotos bis zu Karikaturen.

Die Auszeichnung wird aber auch für Literatur sowie für Musik und Theater vergeben.

Die Preisträger bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist.

Die Pulitzer-Preise sind die begehrteste Auszeichnung für Journalisten.

Bei der 104.

Verleihung war die “New York Times” der Hauptgewinner, sie wurde unter anderem für ihre Berichterstattung über Russlands Machtpolitik geehrt.

Der Preis in der viel beachteten Kategorie für den “Dienst an der Öffentlichkeit” gewann die Lokalzeitung “Anchorage Daily News” zusammen mit der Recherche-Plattform “ProPublica”.

Ihre Geschichten enthüllten, dass ein Drittel der Dörfer in Alaska keinen Polizeischutz haben.

Die Serie hätte die Behörden zum Handeln gezwungen und eine bessere Finanzierung der Sicherheitskräfte zur Folge gehabt, erklärte das Preiskomitee.

Aufgrund der Corona-Krise war die eigentlich für den 20.

April geplante Preisverleihung um zwei Wochen verschoben worden.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte diesmal per Livestream aus dem Wohnzimmer der Pulitzer-Administratorin Dana Canedy, statt wie sonst üblich in der Journalisten-Schule der Columbia-Universität, um jede Infektionsgefahr auszuschließen.

“New York Times” Hauptgewinner bei Pulitzer-Preisen

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