Niedriger Ölpreis: Für Airlines kann es richtig teuer werden – Top News

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Doch in der Corona-Krise wurde aus solchen Sicherungsgeschäften ein Milliarden-Risiko.

Der Ölpreis liegt heute dramatisch unter dem Niveau, auf dem einst die Hedging Deals verhandelt wurden.

Zudem stehen die meisten Flugzeuge am Boden und brauchen überhaupt kein Kerosin.

Damit werden jetzt also Kontrakte fällig, mit denen sich Lufthansa und Co verpflichtet haben, große Mengen Kerosin abzunehmen, die sie gar nicht brauchen, und das zu Preisen, die aus heutiger Sicht irrwitzig überzogen sind.

Insgesamt dürfte dies nach Branchenschätzungen Europas Fluggesellschaften allein in diesem Jahr mehrere Milliarden Euro kosten.

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Der niedrige Ölpreis ist für die ohnehin schon angeschlagene Luftfahrt-Branche ein Problem.

Fachleute sprechen allein bei Air France/KLM und der Lufthansa von einem Milliardenrisiko.

Der Grund sind Absicherungsgeschäfte am Finanzmarkt.

Für Fluggesellschaften ist Treibstoff einer der größten Kostenblöcke überhaupt.

Steigt oder fällt der Rohölpreis am Weltmarkt um ein paar Dollar, dann liegt die Tank-Rechnung für eine große Airline am Ende des Jahres um mehrere hundert Millionen Dollar höher oder niedriger.

Diese Schwankungen versuchen die Unternehmen mit Finanzinstrumenten abzufedern.

Mit dem sogenannten Fuel Hedging sichern sich fast alle Fluggesellschaften weit im Voraus riesige Treibstoffmengen für einen festgelegten Preis.

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Milliardenkosten für vorab gesicherte Kerosinmengen

Der niedrige Ölpreis ist für die ohnehin schon angeschlagene Luftfahrt-Branche ein Problem.

Fachleute sprechen allein bei Air France/KLM und der Lufthansa von einem Milliardenrisiko.

Der Grund sind Absicherungsgeschäfte am Finanzmarkt.

Niedriger Ölpreis: Für Airlines kann es richtig teuer werden

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