NRW: Kontrollen in allen Schlachthöfen – Top News

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Zwar hat der Betreiber des Schlachthofes, die Firma Westfleisch, betont, sie hätte sich an alle Hygienevorschriften gehalten, doch eine Prüfung durch die Bezirksregierung kam zu einem anderen Schluss: Infektionsschutzvorgaben wurden nicht beachtet.

Daraufhin ließ NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nun den Schlachthof schließen und ordnete an, dass alle Mitarbeiter in den 35 Schlachtbetrieben des Landes auf das Virus getestet werden sollen.

Nach Aussage von Laumann heißt dies konkret, dass in zwischen 17.

000 bis 20.

000 Schlachthofmitarbeiter auf das Virus getestet werden müssen.

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NRW verschiebt für den Kreis Coesfeld die Lockerungsmaßnahmen.

In dem dortigen Schlachthof wurden 151 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

Der zuständige Gesundheitsminister ordnete die Überprüfung der Unterkünfte der Werksarbeiter an.

Im Schlachthof Coesfeld sind 1.

200 Menschen beschäftigt.

Rund 300 Mitarbeiter wurden auf das Coronavirus getestet.

Davon waren 151 infiziert.

Nun sollen alle Mitarbeiter in den Schlachtbetrieben in NRW sich einer Testung unterziehen.

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Die Gesundheitsämter des Landes wurden angewiesen, alle Sammelunterkünfte im Zusammenhang mit der Schlachtindustrie zu begehen und auf den Infektionsschutz zu überprüfen.

Vorgaben wurden offenbar nicht eingehalten

Sammelunterkünfte für Werksarbeiter

Notbremse wird gezogen

Auch Schlachthof in Schleswig-Holstein betroffen

NRW verschiebt für den Kreis Coesfeld die Lockerungsmaßnahmen.

In dem dortigen Schlachthof wurden 151 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

Der zuständige Gesundheitsminister ordnete die Überprüfung der Unterkünfte der Werksarbeiter an.

Aufgrund der hohen Infektionsrate im Schlachtbetrieb ist nun die von Bund und Ländern festgelegte Grenze von 50 Neuinfizierten je 100.

000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen für den Kreis Coesfeld überschritten.

Sie liegt aktuell bei 61.

Die Folge: Die Lockerungen für den Kreis wurden für eine weitere Woche ausgesetzt.

200.

000 Menschen sind davon betroffen.

Der bekannte katholische Sozialpfarrer Peter Kossen bemängelt seit Jahren den Umgang mit osteuropäischen Arbeitsmigranten in Großbetrieben.

“Der Vorfall in Coesfeld wird nur der Anfang sein”, so Kossen.

Wegen prekärer Wohnverhältnisse und harter Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie befürchtet er eine Vielzahl schwerer Verläufe der Corona-Erkrankung bei den Arbeitern in der Branche.

Die Arbeiter seien in gesundheitsgefährdenden Unterkünften untergebracht.

Er fordert die Behörden auf zu handeln.

Auch in Schleswig-Holstein ist ein Schlachthof betroffen.

Die meisten Infizierten sind Beschäftigte eines Fleischbetriebs in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg).

Ein Großteil der Ausländer, die dort arbeiten, sind auf dem Gelände einer Kaserne im Kreis Steinburg in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht.

Der Kreis Steinburg lag mit 87 bestätigten aktuellen Fällen über dem Grenzwert.

Das Gesundheitsministerium von Schleswig-Holstein kündigte an, die Belegschaft aller Schlachtbetriebe im Land auf das Coronavirus testen zu lassen.

NRW: Kontrollen in allen Schlachthöfen

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