Ölpreise geben weiter nach

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NEW YORK/LONDON (awp international) – Die Ölpreise haben am Mittwoch deutlich nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 60,81 US-Dollar. Das waren 1,48 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,38 Dollar auf 51,89 Dollar. Am Morgen waren die Verluste noch deutlich geringer gewesen.

Marktbeobachter erklärten den Rückgang der Ölpreise mit Hinweisen auf steigende Ölreserven in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen kräftigen Zuwachs der Lagerbestände an Rohöl verzeichnet hat. Steigende Ölreserven können auf ein hohes Angebot oder eine zu schwache Nachfrage hindeuten und belasten in der Regel die Ölpreise.

Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen ausserdem auf jüngste Prognosen der US-Energiebehörde EIA, die den Anstieg der globalen Ölnachfrage in diesem Jahr nach unten revidiert hatte.

Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den amerikanischen Lagerbeständen erwartet. Die Kennzahlen werden am Markt stark beachtete und könnten für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen. Bei den offiziellen Daten wird allerdings ein Rückgang der Ölreserven erwartet./jkr/jsl/jha/

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