Ostmed: Türkei strebt lösungsorientierten Ansatz der EU an

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ANKARA

Die Türkei forderte die EU am Freitag auf, die Bedrohung des Landes zu beenden und eine konkrete und unparteiische Haltung gegenüber den anhaltenden Spannungen im östlichen Mittelmeerraum einzunehmen.

Der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Hami Aksoy, sagte in einer Erklärung, dass die Türkei versuche, die Spannungen mit dem Block abzubauen, und dass Ankara seinen guten Willen gezeigt habe, indem es positiv auf Aufrufe zum Dialog reagiert habe, und zitierte eine frühere Erklärung in diesem Monat nach einem EU-Gipfel, in der es hieß, die Türkei erwarte konkrete Schritte von der Union.

Aksoy argumentierte, dass die EU die Thesen der Türkei ignoriere und in dieser Frage eine voreingenommene Haltung einnehme, und fuhr fort, dass sein Land entschlossen sei, seine Rechte und die der Türkischen Republik Nordzypern (TRNC) in der Region zu verteidigen.

Dem Beamten zufolge war die Türkei nicht überrascht, dass die EU ihre Entschlossenheit als Provokation betrachtete, und fügte hinzu, dass die Haltung des Blocks keine positive Einstellung zwischen der Türkei und der EU fördere und dass ihre Sprache alles andere als aufrichtig und konstruktiv sei.

Er forderte das Gremium auf, auf eine Lösung der offenen Fragen hinzuarbeiten, indem die Rechte der Türkei und der TRNC im Einklang mit den gemeinsamen Interessen respektiert werden, und nicht länger den “verdorbenen” und “irrationalen” Forderungen Griechenlands und der griechisch-zypriotischen Verwaltung nachzugeben.

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Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU hatte eine Erklärung abgegeben, in der behauptet wurde, die Türkei handele einseitig im östlichen Mittelmeerraum, und in der die EU die provokativen Schritte der türkischen Regierung bedauerte.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrerseits forderte eine Deeskalation in der Region und einen engeren Dialog zwischen Ankara und Brüssel.

Die Türkei, die die längste Festlandsküste im östlichen Mittelmeer hat, hat die Seegrenzansprüche Griechenlands und der griechisch-zypriotischen Verwaltung in der Region zurückgewiesen und betont, dass diese überzogenen Ansprüche die Souveränitätsrechte sowohl der Türkei als auch der türkischen Zyprioten verletzen.

Ankara hat in den vergangenen Wochen mehrere Bohrschiffe und seismische Forschungsschiffe entsandt, um auf seinem Festlandsockel nach Energie zu suchen und dabei seine eigenen Rechte in der Region sowie die der TRNC geltend zu machen.

Die türkische Führung hat wiederholt betont, dass Ankara dafür eintritt, alle offenen Probleme in der Region durch internationales Recht, gutnachbarschaftliche Beziehungen, Dialog und Verhandlungen zu lösen.

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