Per Tränengas zum Bibel-Foto: Kirchen entsetzt über Trump-Aktion – Top News

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Eine Szene für die Geschichtsbücher.

US-Präsident Trump lässt sich den Fußweg zu einer Kirche mit Tränengas freischießen.

Er lässt friedliche Demonstranten mit Polizeigewalt aus dem Weg räumen – für ein Foto mit Bibel.

Kirchenvertreter sind entsetzt.

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Eine Szene, die in die Geschichtsbücher der USA eingehen dürfte.

US-Präsident Trump lässt sich den Fußweg zu einer nahe dem Weißen Haus gelegenen Kirche mit Tränengas freischießen.

Er lässt friedliche Demonstranten mit brutaler Polizeigewalt aus dem Weg räumen, um sich – und sein Gefolge – symbolträchtig für ein Foto in Szene zu setzen.

Mit der Bibel in der erhobenen Hand, jedoch ohne Gebet oder versöhnliche Worte.

Diese Geste sorgte landesweit für heftige Kritik – vor allem bei seinem politischen Herausforderer Joe Biden, einem bekennenden Katholiken.

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Vorwurf: Trump habe Bibel für Politik entfremdet

“Heiligen Ort in ein Schlachtfeld verwandelt”

Erzbischof: Trump am Schrein für Papst Johannes Paul II.

nicht willkommen

Trumps evangelikale Anhänger stehen weiter hinter ihm

Was ganz offensichtlich als Machtdemonstration und als öffentliche Solidaritätsbekundung mit Christen im Land gedacht war, kam bei vielen Kirchenvertretern nicht gut an.

Bischof Michael Curry, der Vorsitzende der Episkopalkirche in den USA, schrieb auf Twitter, Trump habe eine Kirche und die Heilige Bibel für parteipolitische Zwecke benutzt.

Auch Bischöfin Mariann Edgar Budde von der Diözese Washington sagte auf CNN, Trumps Botschaft stehe ganz im Gegensatz zur kirchlichen Lehre.

Eine Szene für die Geschichtsbücher.

US-Präsident Trump lässt sich den Fußweg zu einer Kirche mit Tränengas freischießen.

Er lässt friedliche Demonstranten mit Polizeigewalt aus dem Weg räumen – für ein Foto mit Bibel.

Kirchenvertreter sind entsetzt.

Pastorin Gini Gerbasi aus Georgetown war selbst unter den Demonstranten in Washington, die friedlich gegen Rassismus und Polizeigewalt protestiert haben.

Trump habe einen heiligen Ort in ein Schlachtfeld verwandelt, sagte die Geistliche auf CNN.

Auch der katholische Erzbischof von Washington, Wilton Gregory, kritisierte Trump aufs Schärfste.

Am Schrein für Papst Johannes Paul II.

sei der Präsident nicht willkommen.

Dennoch legten Trump und seine Frau Melania gestern dort einen Kranz nieder.

Der evangelikale Pastor Robert Jefress aus Dallas in Texas hingegen lobte Trumps Fototermin vor der Kirche ausdrücklich.

Jefress gilt als Trump-Pastor und hatte am Tag von dessen Amtseinführung den Gottesdienst in der St.

Johns Kirche geleitet.

Trumps republikanische Basis – darunter auch seine evangelikalen Anhänger – stehen unverändert geschlossen hinter dem US-Präsidenten.

Und daran – so die Einschätzung vieler politischer Beobachter – wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Per Tränengas zum Bibel-Foto: Kirchen entsetzt über Trump-Aktion

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