Politik im Ausnahmezustand: Ohne Handbuch durch die Krise – Top News

0

Diese Entscheidungen sind den Personen, die sie getroffen haben, nicht leichtgefallen.

Was geht in ihnen vor, wenn sie solch einschneidende Maßnahmen verabschieden? Und wie geht es ihnen dabei persönlich? In der Ausnahmesituation der vergangenen Wochen ließen einige Politikerinnen und Politiker in Gesprächen ungewöhnliche Einblicke in ihre Arbeit zu.

Die Corona-Pandemie ist auch für die Politikerinnen und Politiker persönlich eine noch nie dagewesene Herausforderung – auch Hartgesottene gehen ans Limit.

Vier von ihnen haben wir zwei Wochen begleitet: Wie navigieren sie durch die Krise?

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Wer dieser Tage oft mit Politikerinnen und Politikern redet, hört immer wieder dieselben Worte: Corona ist eine riesige Herausforderung.

Es geht um einen Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, den man weder riechen noch schmecken kann.

Für den es noch kein Medikament, geschweige denn einen Impfstoff gibt.

Ein Feind, der den Alltag mit einem Schlag verändert hat.

Denn wegen des Coronavirus griffen Politiker zu den strengsten Maßnahmen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Grundrechte wurden stark beschnitten, weil das Gesundheitssystem unter der Last von zu vielen Patienten zu kollabieren drohte.

!

Annegret Kramp-Karrenbauer sagt aber auch, dass diese Krise diejenige sei, die sie am meisten fordert.

Ein Satz, den Malu Dreyer unterschreibt.

In der Krise gibt es auch Positives

Ein Thema, das einen bis in den Schlaf verfolgt

Der Dialog mit den Bürgern

Spannungsfeld zwischen Ich und Wir

Annegret Kramp-Karrenbauer ist sehr krisenerprobt.

Am Tag der Terroranschläge am 11.

September 2001 war sie Innenministerin des Saarlands, während der Flüchtlingskrise 2015 Ministerpräsidentin, und während ihrer Zeit als CDU-Vorsitzende erlebte sie eine Zeit geprägt von Versäumnissen.

Kurz vor der Corona-Krise erklärte AKK, wie sie genannt wird, ihren Rückzug von der Parteispitze.

In gewisser Weise eine Befreiung, wie sie schildert:

Die Corona-Pandemie ist auch für die Politikerinnen und Politiker persönlich eine noch nie dagewesene Herausforderung – auch Hartgesottene gehen ans Limit.

Vier von ihnen haben wir zwei Wochen begleitet: Wie navigieren sie durch die Krise?

Der Gesundheitsschutz fällt in Deutschland unter die Hoheit der Bundesländer, insofern tragen Ministerpräsidenten wie Dreyer die Verantwortung für die starken Freiheitsbeschränkungen.

Wie geht sie damit um?

Mittlerweile bekommt Herrmann immer mehr Post von wütenden Bürgern, die das harsche Vorgehen kritisieren.

Bezogen auf die Menschen, die gegen die Maßnahmen demonstrieren, sagt der CSU-Politiker:

Florian Herrmann, ein enger Vertrauter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, kann den von Malu Dreyer beschriebenen Druck sehr gut nachvollziehen.

Bayern war eines der Länder, das am stärksten durchgriff.

Im Nachhinein, sagt Herrmann, zurecht.

Die Maßnahmen wirkten, der Kollaps wurde verhindert.

Es gab eine Zeit, erklärt der Krisenstabsleiter, in der es sehr eng war.

Bei Herrmanns Schwager im Klinikum Rechts der Isar in München seien Schulungen zur einer möglichen Triage durchgeführt worden.

Politik im Ausnahmezustand: Ohne Handbuch durch die Krise

Herrmann betont gleichzeitig, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich aber an die Einschränkungen halte.

Und dann ist da noch Lars Klingbeil, der Generalsekretär der SPD.

Er blieb länger als einen Monat in Berlin und konnte seinen Wahlkreis Rotenburg I-Heidekreis in Niedersachsen nicht besuchen.

Anfragen erledigte er per Mail, Telefon oder SMS.

Und es gab sehr viele Anfragen.

Doch noch nie sind Klingbeil die Grenzen der Politik so offensichtlich vor Augen geführt worden, wie in dieser Krisenzeit.

Share.

Leave A Reply