Polizei warnt vor vergifteten Getränkeflaschen in München – Top News

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Es habe sich jeweils eine tödliche Dosis Gift in den Flaschen befunden, es handle sich dabei um ein Lösungsmittel, teilte die Münchner Polizei mit.

Welche Art von Flaschen, welche Getränkemarke oder welche Supermärkte genau betroffen sind, dazu äußert sich die Polizei nicht.

Der Grund: Im Moment sei nicht auszuschließen, dass neben den bereits betroffenen Flaschen, Getränkemarken und Läden auch andere betroffen sein könnten, so Polizeisprecher Werner Kraus.

In zwei Münchner Supermärkten sind Erfrischungsgetränke mit tödlichem Gift aufgetaucht.

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Drei Kunden hatten aus den manipulierten Flaschen getrunken und wurden verletzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes und sucht nach Zeugen.

Drei Menschen wurden verletzt, nachdem sie unabhängig voneinander Erfrischungsgetränke in zwei Münchner Supermärkten gekauft und einen geringen Teil davon getrunken hatten.

Zwei Frauen im Alter von 34 und 42 Jahren mussten sofort medizinisch behandelt werden.

Sie klagten nach dem Konsum – ebenso wie auch ein 48 Jahre alter Mann – über Schwindel, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden.

Inzwischen gehe es aber allen Opfern wieder gut, hat die Polizei heute versichert.

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Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass auch eine vierte Flasche mit Gift versetzt war.

Sie war allerdings noch nicht verkauft worden.

Die Ermittler haben sie im Regal eines Supermarkts entdeckt.

Vierte Flasche mit vergiftetem Getränk noch im Regal entdeckt

Soko “Tox” ermittelt, Polizei sucht Zeugen

Warnung der Polizei: Verdächtig riechende Getränke nicht trinken

Bislang kein Hinweis auf Erpressung

Wie die Beamten weiter mitteilten, geschahen die Vorfälle bereits im März und im April 2020.

Die drei Kunden hatten die Flaschen in zwei Supermärkten im Münchner Westen gekauft.

Es dauerte jedoch, bis die Polizei darauf kam, dass die mit einer toxischen Lösung manipulierten Getränke Ursache für die Beschwerden waren und es zwischen den drei Fällen einen Zusammenhang gab.

In zwei Münchner Supermärkten sind Erfrischungsgetränke mit tödlichem Gift aufgetaucht.

Drei Kunden hatten aus den manipulierten Flaschen getrunken und wurden verletzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes und sucht nach Zeugen.

Die eingerichtete 22-köpfige Sonderkommission “Tox” ermittelt nun wegen versuchten Mordes und sucht nach Zeugen, die womöglich ebenfalls betroffen waren – aber glaubten, das gekaufte Getränk sei einfach verdorben gewesen.

Nach Angaben der Polizei wäre die Dosierung des zugefügten Gifts in den Flaschen bei vollständigem Genuss tödlich gewesen.

Alleine der Umstand, dass die drei betroffenen Kundinnen und Kunden das Getränk nicht vollständig getrunken haben hat ihnen das Leben gerettet.

Offenbar hat es komisch geschmeckt und gerochen, mindestens in einem Fall soll der Inhalt milchig gewesen sein, so dass sie den Rest nicht ausgetrunken haben.

Vielleicht hat es weitere, bislang nicht bekannte Fälle gegeben.

Wer steckt hinter dem Verbrechen und was ist das Motiv? Das ist laut Polizei derzeit noch völlig unklar.

Ein Erpressungsschreiben gibt es bislang nicht.

Die betroffenen Lebensmittelmärkte gehören unterschiedlichen Handelsketten an.

Die Münchner Polizei rät Verbrauchern, beim Kauf von Getränken auf einen intakten Sicherungsring zu achten.

Außerdem sollten Konsumenten misstrauisch werden, wenn der Flascheninhalt merkwürdig riecht und im Verdachtsfall die Polizei rufen.

Polizei warnt vor vergifteten Getränkeflaschen in München

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