Polizeieinsatz in Augsburg ruft Staatsanwaltschaft auf den Plan – Top News

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Wie berichtet, hatte das Augsburger Ordnungsamt eine Lokal-Kontrolle in der Maximilianstraße durchgeführt und die Polizei zur Unterstützung angefordert.

Auslöser war offenbar ein Streit um die Handhabung der geltenden Corona-Regeln.

Was danach genau passiert ist, darüber gibt es unterschiedliche Berichte.

Nach dem Polizeieinsatz in der Augsburger Maximilianstraße ist jetzt neben dem Bayerischen Landeskriminalamt auch die Staatsanwaltschaft aktiv geworden.

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Wie der Augsburger Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk sagte, seien zum einen Ermittlungen gegen zwei Frauen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.

Zum anderen prüfe die Staatsanwaltschaft in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt, ob es bei dem Polizeieinsatz verfolgbare Straftaten seitens der Beamten gegeben hat.

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Die Polizei sagt, dass die Wirtin uneinsichtig gewesen sei, der Barbetrieb daraufhin vom Ordnungsamt eingestellt wurde.

Die Frau und deren Mutter hätten dann die Einsatzkräfte verbal angegangen und die Stimmung gegen sie aufgeheizt.

Eine Polizistin soll den Angaben zufolge von der Wirtin ins Gesicht geschlagen und von deren Mutter körperlich angegriffen worden sein.

Daraufhin brachten die Polizisten die Wirtin und deren Mutter zu Boden.

Auch Pfefferspray kam zum Einsatz.

Auslöser wohl Streit um Handhabung der Corona-Regeln

Sicht der Polizei

Sicht der Wirtin

Prüfung durch Landeskriminalamt

Nach dem Polizeieinsatz in der Augsburger Maximilianstraße ist jetzt neben dem Bayerischen Landeskriminalamt auch die Staatsanwaltschaft aktiv geworden.

Wie der Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord, Michael Jakob, dem Bayerischen Rundfunk sagte, werde der Vorfall durch das Landeskriminalamt geprüft, um den möglichen Vorwurf der Befangenheit zu entkräften.

Zwar sei aus Sicht der Augsburger Polizei der Einsatz in dem Lokal nach Vorschrift abgelaufen.

Sobald aber der Vorwurf von Polizeigewalt im Raum stehe, komme – wie auch in vergleichbaren Fällen – das LKA ins Spiel.

Die Wirtin selbst schildert den Vorfall in verschiedenen Medien anders.

Demnach sei sie in einem aggressiven Gespräch seitens der Polizei plötzlich zu Boden gerissen worden, habe Pfefferspray und einen Faustschlag ins Gesicht bekommen.

Polizeieinsatz in Augsburg ruft Staatsanwaltschaft auf den Plan

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