Probeschwimmen im Nürnberger Westbad – Top News

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Rein kommt nur, wer vorab ein Online-Ticket gebucht hat.

Das gilt auch für Kinder unter sechs Jahren, die kostenlos planschen dürfen.

Jeder Badegast muss sich von den drei angebotenen “Badeschichten” eine aussuchen, und kann seine Badezeiten maximal fünf Tage im Voraus buchen.

Wer keinen Zugang zur Online-Buchung hat, kann sein Ticket am Südbad an einem Verkaufsschalter kaufen.

Schlechte Karten in Sachen Badespaß haben Spontan-Besucher – sie können nur auf eine Lücke im Buchungszeitraum hoffen und sich so ein Ticket organisieren.

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Lange Warteschlangen soll es nicht geben: an drei Kassenschleußen sollen pro Minute 30 Badegäste eingelassen werden können.

Ab kommenden Montag dürfen die Freibäder unter strengen Auflagen öffnen.

Im Westbad wurde getestet, wie man diese Maßnahmen umsetzen kann und welches Personal dafür nötig ist.

Alle drei städtischen Freibäder in Nürnberg starten am Montag in die Badesaison – über einen Monat später als sonst.

Vor den Kassenbereichen ist der Zugang mit Absperrbarken und Flatterbändern geregelt.

Im Westbad und im Stadionbad dürfen sich gleichzeitig rund 360 Badegäste, im Naturgartenbad nur 320 Badegäste für längstens drei Stunden aufhalten.

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Ein Gutes hat die verkürzte Freibadsaison: Der Eintritt ist günstiger.

So kostet ein Erwachsenen-Ticket pro Zeitfenster 3,50 Euro anstatt 4,70 Euro.

Ermäßigte zahlen 2,50 Euro und Kinder ab sechs Jahren kosten 1,50 Euro.

Den Dauerkartenbesitzern kommt der Bäderbetrieb der Stadt Nürnberg ebenfalls entgegen: Die bisher nicht genutzte Zeit wird entsprechend verlängert.

Zutritt nur mit Online-Ticket

Eintrittspreise gesunken

Regeln im Wasser

Harte Zeiten für Warmduscher

Desinfektionsmittel und Maskenpflicht in Umkleiden

Sicherheitsabstand auf der Liegewiese

Kraftakt für Hygiene und Sicherheit

Hygienekonzept einigen Betreibern zu aufwendig

Ab kommenden Montag dürfen die Freibäder unter strengen Auflagen öffnen.

Im Westbad wurde getestet, wie man diese Maßnahmen umsetzen kann und welches Personal dafür nötig ist.

Im Nichtschwimmerbecken – dem Tummelplatz für Kinder und Jugendliche – soll zwar auf Abstand geachtet werden, aber auch Platz zum Spielen und Planschen sein.

Hier sind deswegen gleichzeitig 60 Wasserratten erlaubt.

Rutschen ist möglich, dafür wird jedoch der Sprungturm geschlossen.

Dieser öffnet wieder, wenn die Rutsche gesperrt ist.

Im Schwimmerbecken sind vier Bahnen abgeteilt für jeweils 13 Schwimmer, das heißt maximal 52 Badegäste können gleichzeitig ihre Bahnen ziehen.

Schilder am langen Ende des 50 Meter-Beckens markieren Ein- und Ausgang, geschwommen wird nur im Kreis.

Handdesinfektionsmittel stehen dafür an nahezu jeder Ecke der Freibäder, also am Ein- und Ausgang, auf dem Weg zum Kiosk und vor dem Sanitärbereich.

Toiletten und Umkleidekabinen sind, um den Sicherheitsabstand zu wahren, nur in begrenzter Anzahl verfügbar.

Dort gilt Maskenpflicht.

Die Warmwasserhähne bleiben dicht, erklärt der Leiter der Nürnberger Bäderbetriebe Joachim Lächele.

Der Grund: Im Warmwassernebel könnten sich Aerosole bilden, in diesen könnten sich Corona-Viren bis zu sieben Stunden halten.

Eine Ansteckungsgefahr ist also theoretisch gegeben.

Das heißt: Wer sich gerne nach dem Schwimmen abduscht, muss dies an den Kaltwasserduschen in Beckennähe erledigen – ohne Seife oder Shampoo.

Probeschwimmen im Nürnberger Westbad

Anders als in Nordrhein-Westfalen verzichtet die Stadt Nürnberg auf Markierungen auf den Liegewiesen.

Große Schilder weisen auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern zur nächsten Decke hin.

Man setze hier auf die Vernunft und das Miteinander der Badegäste, so der Leiter der Nürnberger Bäderbetriebe.

Im Schnitt besuchten im vergangenen Sommer 6.

000 Badegäste täglich jedes der drei städtischen Freibäder in Nürnberg.

Um sie kümmerten sich in der Regel vier, zu Spitzenzeiten sechs Mitarbeiter.

Ab Montag stehen pro Tag acht Schwimmmeister parat für ein Sechstel des bisherigen Aufkommens.

Sie müssen allerdings viele zusätzliche Aufgaben übernehmen.

Neben der Aufsicht an den Schwimmbecken, sind sie auch in Corona-Zeiten Lebensretter, Platzwächter und Desinfektionstrupp.

Denn sind die drei Stunden Badezeit abgelaufen, und das Freibad leer, bleibt genau eine Stunde, um Toiletten, Schließfächer, Umkleiden, Böden, Handläufe an den Becken, der Rutsche und dem Sprungturm sowie die Duschen zu desinfizieren und den Müll zu leeren.

Wer außerhalb der Großstadt nach Freibädern sucht, wird im mittelfränkischen Schwabach, Schnaittach und Bad Windsheim fündig.

In Oberfranken freuen sich Forchheim, Bamberg und Kulmbach auf Badegäste.

In Unterfranken sieht es für Freibadfans schlechter aus.

In Veitshöchheim geht es am kommenden Dienstag, in Ochsenfurt erst Mitte Juni mit der diesjährigen Freibadsaison los.

In Aschaffenburg und Würzburg sind bis jetzt noch keine Öffnungstermine bekannt.

Während in Nürnberg städtische und privat betriebene Bäder ab Montag öffnen, ist einigen Betreibern der Aufwand zu teuer.

So hat die Gemeinde Heroldsberg bereits vor zehn Tagen angekündigt, die Badesaison im Schloßbad ausfallen zu lassen.

Das Feuchter Freibad “Feuchtasia” bleibt ebenfalls geschlossen.

Der Aufsichtsrat erklärte, die umzusetzenden Hygiene- und Parkkonzepte seinen nicht praktikabel.

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