Putzen kann so einfach sein – diese alternativen Mittel helfen – Top News

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Die Dunst-Abzugshaube über dem Herd beispielsiweise – sie zu reinigen ist nicht ganz einfach, denn nur eine spezielle Paste, die nicht billig ist und aggressiv riecht, scheint das optimale Ergebnis zu erzielen.

Mit Spülmittel lässt sich ein Teil der Staub-Fett-Kombination zwar entfernen – wer aber zu stark reibt, der merkt schnell, dass das Material danach rostet.

In vielen Haushalte wird gerade deutlich mehr selber geputzt.

Zum einen, weil man mehr zu Hause ist, zum anderen, weil Putzhilfen derzeit wohl weniger im Einsatz sind.

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Wir haben deswegen ein paar Tipps zusammengetragen – auch zu den Putzmitteln.

Hand aufs Herz – es gibt Orte, die man daheim weniger gerne reinigt als andere.

Abgesehen davon, dass sie nicht so einfach erreichbar sind – man also eine Haushaltsleiter organisieren muss – gibt es noch einen weiteren Nachteil: Manche Oberflächen sind schwieriger zu reinigen, wenn sie aus einem speziellen Material sind.

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Auch der Backofen lasse sich mit Soda reinigen, so Graus.

“Auch da wird eine Lösung hergestellt, die wird dann aufgetragen auf die Metallflächen, wird eingeweicht und dann entsteht eine Verseifung und dann wird die Lauge wieder abgewaschen, da wird das Fett schön abgelöst.

Soda hilft bei der Dunstabzugshaube

Der Backofen wird auch mit Soda sauber

Drei Mittel reichen im Haushalt

Die Zitronensäure im Test

Das “Wundermittel” Soda

Bei Putzmitteln ist weniger mehr

Alle ein bis zwei Wochen Kühlschrankputz

Biowaschmittel für die Wäsche

Was aber macht man mit den Fußböden?

Normale Reinigung reicht auch in Corona-Zeiten

Iris Graus von der Verbraucherzentrale Bayern in Würzburg hat dazu eine ebenso günstige wie auch geruchsneutrale Alternative.

Sie empfiehlt eine Lösung aus Soda, da Soda die fettigen Bestandteile des Schmutzes gut lösen könne.

“Zwei Esslöffel Soda auf fünf Liter Wasser.

Dann wird das aufgesprüht im Dunstabzug, man lässt es eine viertel Stunde einwirken, danach mit sauberem Wasser nachwaschen.

In vielen Haushalte wird gerade deutlich mehr selber geputzt.

Zum einen, weil man mehr zu Hause ist, zum anderen, weil Putzhilfen derzeit wohl weniger im Einsatz sind.

Wir haben deswegen ein paar Tipps zusammengetragen – auch zu den Putzmitteln.

Die Fachfrau für umweltfreundliche Reinigungsmittel rät grundsätzlich nur zu drei Mitteln im Haushalt.

Ein Spülmittel, einen Neutralreiniger, also ein sanfter Allzweckreiniger mit neutralem PH-Wert, und Zitronensäure.

Mehr brauche es nicht.

Dabei sei Spülmittel das Einfachste, da es universell eingesetzt werden könne.

“Und als Saures nehme ich ganz gerne die Zitronensäure.

Weil Essig gehört für mich eigentlich immer nur in den Salat.

Und Essig macht eben Dichtungen kaputt und zerstört leider auch viele Chromteile.

Für mich ist die Zitronensäure wesentlich sanfter mit gleichem Reinigungserfolg.

Allerdings empfiehlt es sich auch, noch ein wenig Neutralreiniger dazuzugeben, um die Fettverschmutzungen, gerade in Bädern, zu lösen.

Dann mit Wasser abspülen .

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funktioniert! Wasserkocher, Kaffeemaschine, Geschirrspüler und Waschmaschine – alles kann mit Zitronensäure entkalkt werden.

Welche Dosierung dafür notwendig ist, steht auf der Rückseite der Verpackung.

Der Test: Zitronensäure gibt es fertig in Flüssigform zu kaufen.

Aber es gibt sie auch noch günstiger in Pulverform.

Auf der Rückseite der Verpackung steht: für Armaturen 1,5 Esslöffel Pulver in einem viertel Liter Wasser auflösen.

Dann mit dem Lappen aufbringen oder aufsprühen – und 10 bis 15 Minuten einwirken lassen.

Das Gleiche gilt für die Anwendung von Soda.

Egal ob Wolle, Seide aber auch stark verschmutzte Wäsche, in Soda eingeweicht, löst sich der Schmutz.

Auch Wände und Türen lassen sich mit Soda am besten reinigen, ebenso Holzbretter, Thermoskannen, Fritteusen, Töpfe.

Blumentöpfe im Garten und Steine ebenfalls, denn Soda entfernt Grünbelag.

Putzen kann so einfach sein – diese alternativen Mittel helfen

Nach der Benutzung gehören die Lappen dann in die Wäsche – bei 60 Grad.

Außerdem empfiehlt er Mikrofasertücher als Reinigungswerkzeug.

“Weil die eben eine sehr große Oberfläche haben und damit viel Schmutz binden.

Da kann man mit viel weniger Putzmittel oder auch mit gar keinem Putzmittel schon sehr gute Ergebnisse erzielen.

Auch Philipp Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen sagt, bei Reinigungsmittel im Haushalt ist weniger mehr.

Nicht nur für den Geldbeutel ist es wichtig, möglichst wenig Chemie zu verbrauchen, sondern auch für die Umwelt.

Einmal pro Woche sollte ein Kühlschrank geputzt werden, wenn mehrere ihn benutzen.

Im Singlehaushalt genügt in der Regel eine Reinigung alle zwei Wochen.

Eine Desinfektion des Kühlschranks sei dabei nicht notwendig.

“Weil die Mittel relativ aggressiv sind” und das im Kontakt mit Lebensmitteln nicht gut sei.

Und: “Zu Corona muss man gar nichts beachten, weil der Kühlschrank ja nicht in der Öffentlichkeit steht, als im privaten Haushalt steht.

Für den Kühlschrank empfiehlt Heldt einen einfachen Basisreiniger oder Spüli.

Wichtig sei dabei vor allem: nur einen sauberen Lappen zu nehmen, der noch keine andere Oberfläche berührt hat.

Sonst verteile man ja nur Bakterien.

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