Radioaktiver Austritt in Garching: Grüne fordern Konsequenzen – Top News

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Für den Fraktionschef der Grünen im Landtag, Ludwig Hartmann, ist es mit einem vorübergehenden Betriebsstopp in Garching nicht getan.

Wenn es nach ihm geht, bleibt der Reaktor dieses Jahr aus.

Nach dem Austritt von radioaktivem C-14 am Forschungsreaktor FRM II in Garching fordern die Grünen einen Betriebsstopp mindestens bis Jahresende.

Derzeit ruht der Betrieb am Reaktor ohnehin.

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Grund sind die Corona-Beschränkungen.

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern erneut einen Betriebstopp für den Garchinger Forschungsreaktor FRM II.

Grund ist der Austritt von Spuren radioaktiven Materials.

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Es dürfe keine zusätzliche radioaktive Belastung der Menschen in der Nähe des Meilers geben, so Hartmann.

Grünen-Fraktionschef will grundlegende Debatte

TU München: “Zu keiner Zeit eine Gefahr durch den Reaktor”

Bund Naturschutz äußert sich sehr besorgt

350 geplante Experimente für zwei Monate

Nach dem Austritt von radioaktivem C-14 am Forschungsreaktor FRM II in Garching fordern die Grünen einen Betriebsstopp mindestens bis Jahresende.

Derzeit ruht der Betrieb am Reaktor ohnehin.

Grund sind die Corona-Beschränkungen.

Dieser Wert liege weit unterhalb des gesetzlich vorgegebenen Grenzwertes in der Strahlenschutzverordnung des Bundes.

Die Ursache dafür wurde unverzüglich abgestellt.

Die Mitteilung des meldepflichtigen Ereignisses an das Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde erfolgte am 15.

Mai 2020.

“Ein individuelles Verhalten führte im Ergebnis zu dieser geringfügigen Überschreitung” des Wertes für die Abgabe des Nuklids C-14 in die Luft, heißt es in einer Erklärung des Umweltministeriums auf Anfrage des BR von heute.

Die Technische Universität München (TUM) als Betreiberin des Reaktors in Garching sowie das bayerische Umweltministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde betonten, für Mensch und Umwelt habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

Der für den FRM II festgelegte Jahresgrenzwert des radioaktiven Nuklids C-14 sei “geringfügig” überschritten worden, hieß es.

Das Umweltministerium hat laut Erklärung vom Betreiber des Forschungsreaktors einen aktuellen Bericht zum Ereignis, dessen Ursachen und deren Abstellung angefordert.

Weiter heißt es: Das Ereignis wurde nach der internationalen Bewertungsskala (INES) in Stufe 0 eingeordnet (“keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung”).

Wegen der Corona-Beschränkungen ist der Betrieb des Reaktors ohnehin seit 17.

März ausgesetzt.

Radioaktiver Austritt in Garching: Grüne fordern Konsequenzen

Schon 2012 war in geringerer Menge radioaktives C-14 ausgetreten.

Die neue Panne zeige, dass die Betreiber den Reaktor nicht im Griff hätten, sagte Hartmann, das sei bei einem Atommeiler nicht hinnehmbar.

Der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Richard Mergner, äußerte sich “sehr besorgt” und forderte erneut eine Stilllegung des FRM II.

Der Betrieb sei derzeit wegen der Nutzung von hochangereichertem Uran ohnehin nicht mehr durch die Betriebsgenehmigung gedeckt.

Ähnlich äußerte sich auch Ludwig Hartmann.

In den zwei Monaten nach Start des Reaktors Mitte Januar waren laut TUM rund 350 wissenschaftliche Experimente geplant.

Kunden aus der Industrie produzierten zum Beispiel wieder Radioisotope und Radiopharmaka für die Krebsdiagnostik und -behandlung.

Wann diese Dienstleistungen weitergehen können ist völlig unklar.

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