Regensburg bekommt eine Oberbürgermeisterin – Top Meldungen

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In Regensburg kommt es zur Stichwahl zwischen Astrid Freudenstein (CSU) und Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD). In Weiden wird erneut zwischen Benjamin Zeitler (CSU) und Jens Meyer (SPD) abgestimmt.

In Regensburg sind die Stimmen bei der Oberbürgermeister-Wahl ausgezählt, das vorläufige Endergebnis der OB-Wahl steht fest: Der suspendierte und wegen Korruptionsverdacht vor Gericht stehende Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ist nicht wiedergewählt worden.

Stattdessen wird es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidatinnen Astrid Freudenstein von der CSU und Gertrud Maltz-Schwarzfischer von der SPD kommen. Freudenstein (CSU) konnte 29,48 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Maltz-Schwarzfischer bekam 22,15 Prozent. “Wir freuen uns unwahrscheinlich”, sagte Freudenstein. Sie gehe hochmotiviert in die kommenden zwei Wochen.

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Bei einem zersplitterten Kandidatenfeld wie in Regensburg seien annähernd 30 Prozent Zustimmung ein riesiger Erfolg, bilanzierte sie. Elf Kandidaten waren in das Rennen um den OB-Posten gegangen. Maltz-Schwarzfischer war ebenfalls froh, in die Stichwahl gekommen zu sein; sie führte bislang kommissarisch die Geschäfte als Oberbürgermeisterin nach der Suspendierung von Wolbergs.

Der trat bei dieser Wahl erneut an, allerdings nicht mehr für die SPD, sondern für “Die Brücke”. Er holte 17,71 Prozent und landete damit auf Platz 3. Sichtlich enttäuscht trat er am Abend vor die Presse. Er sei mit dem Ziel angetreten, in die Stichwahl zu kommen. Wolbergs ist bereits wegen Vorteilsannahme verurteilt und steht derzeit in einem zweiten Prozess vor Gericht.

Rang 4 und 5 belegen der Grünen-Kandidat Stephan Christoph mit 14,41 Prozent und Ludwig Artinger von den Freien Wählern mit 5,26 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,72 Prozent.

In Weiden, wo ein Nachfolger für Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (SPD) gesucht wurde, sind inzwischen alle 50 Wahlbezirke ausgezählt. Jens Meyer (SPD) liegt bei 42,8 Prozent, Benjamin Zeitler (CSU) bei 42,1 Prozent. In abgegebenen Stimmen wird deutlich, wie knapp das Ergebnis ist: Zeitler bekam 7.388 Stimmen, Meyer 7.506. Seggewiß war nach dreizehn Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,9 Prozent.

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