Regensburger Jahnstadion wird zu Corona-Testzentrum – Top Meldungen

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Im Regensburger Jahnstadion wird in dieser Woche ein ambulantes Corona-Testzentrum eingerichtet. Hierhin sollen die niedergelassener Ärzte aus der Region Regensburg ihre Patienten schicken.

Im Regensburger Jahnstadion wird voraussichtlich Mitte der Woche ein ambulantes Corona-Testzentrum in Betrieb genommen. Das haben am Nachmittag die Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger bekannt gegeben. Die Ambulanz wird für Patienten von niedergelassenen Ärzten in der Region Regensburg eingerichtet.

Menschen, die einen Corona-Test benötigen, bekommen von ihrem Hausarzt, dem kassenärztlichen Notdienst oder vom Gesundheitsamt einen Zugangscode. Nur mit diesem Code werden die Patienten dann auf das Stadiongelände gelassen.

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Von der zusätzlichen Anlaufstelle – das Uniklinikum bleibt als Testzentrum erhalten – dürfe nicht erwartet werden, dass sich die Gesamtzahl der Corona-Tests erhöhe, hieß es weiter. Vielmehr ginge es darum, die Krankenhäuser, den mobilen ärztlichen Bereitschaftsdienst und die Hausärzte zu entlasten. Im Labor des Uniklinikums könnten zwar hunderte Tests pro Tag analysiert werden, doch mangele es an den entsprechenden Test-Kits, um die Zahl weiter zu erhöhen, sagte ein Vertreter des Gesundheitsamts.

Im neuen Testzentrum sollen zum Start etwa 20 Tests am Tag gemacht werden, später soll die Zahl gesteigert werden. Das Jahnstadion mit dem daran angeschlossenen Kongresszentrum sei gut geeignet für das geplante Testzentrum, teilte die Stadt mit. Die Größe des Areals mache es möglich, die Menschen optimal zu trennen, um die Registrierung und Untersuchung im Hinblick auf den Infektionsschutz durchzuführen.

Während die Testkapazitäten nicht ohne weiteres erhöht werden können, ist die Lage in den Krankenhäusern im Moment noch sehr ruhig, sagt Dr. Markus Zimmermann, ärztlicher Leiter in der Führungsgruppe Katastrophenschutz. “Aktuell ist sichergestellt, dass jeder, der muss, stationär versorgt werden kann”, sagt Zimmermann. 20 bis 40 Prozent der Betten in den Krankenhäusern seien derzeit nicht belegt.

Angespannt ist dagegen die Versorgungslage, was Schutzausrüstung für die Ärzte angeht. Im Moment seien Kontingente verfügbar, doch weit im Voraus könne nicht geplant werden. Es sei erschreckend, dass Transporte und Lager mit medizinischer Schutzausrüstung derzeit sogar von der Polizei bewacht werden müssten, sagte Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer.

Zugang nur mit Code

Zu Beginn nur 20 Tests am Tag

Angespannte Lage bei Schutzausrüstungen

Regensburger Jahnstadion wird zu Corona-Testzentrum

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