Russische Tennisspielerin Yana Sizikova beschuldigt der Bestechung, Betrug während 2020 French Open

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Russische Tennisspielerin Yana Sizikova beschuldigt der Bestechung, Betrug während 2020 French Open

Die russische Tennisspielerin Yana Sizikova wurde während der diesjährigen French Open wegen des Verdachts der Spielmanipulation bei einem Wettbewerb im vergangenen Jahr verhaftet, sagte Sizikovas Anwalt am Freitag gegenüber The Associated Press.

Sizikova, auf Platz 765, bestritt die Anschuldigungen, sagte ihr Anwalt, Frederic Belot. Er sagte der AP, die Spielerin plane, eine Verleumdungsklage einzureichen.

Die Staatsanwaltschaft in Paris bestätigte der AP, dass eine “internationale Frauenspielerin” in Gewahrsam sei, lehnte es aber ab, sie namentlich zu nennen. Die Spielerin wurde am Donnerstagabend verhaftet und wegen “Sportbestechung und organisiertem Betrug für Handlungen, die wahrscheinlich im September 2020 begangen wurden”, angeklagt, so die Staatsanwaltschaft.

Der französische Tennisverband sagte der AP, dass er aufgrund der laufenden Ermittlungen keinen Kommentar abgeben könne.

Weitere Berichte der Associated Press finden Sie unten:

Eine Untersuchung wurde im vergangenen Oktober von einer französischen Polizeieinheit eingeleitet, die auf Wettbetrug und Spielmanipulationen spezialisiert ist. Sie hat zuvor mit den belgischen Behörden zusammengearbeitet, die verdächtige Spiele auf den unteren Ebenen des Profi-Tennis untersuchten.

Die International Tennis Integrity Agency, die Spielmanipulationen im Sport untersucht, lehnte es ab, sich zu den Details des Falles zu äußern, sagte aber in einer Nachricht an die AP, dass “es eine laufende Verbindung zwischen der ITIA und den Strafverfolgungsbehörden in Frankreich gibt”.

In einem Telefoninterview mit der AP sagte ihr Anwalt, Sizikova sei “extrem geschockt”.

“Sie wurde wie eine Kriminelle in Gewahrsam genommen. Sie sagt, sie sei unschuldig und wollte nicht, dass ich ihr bei der Befragung helfe, weil sie sich wie ein Opfer sieht”, sagte Belot.

Belot sagte, er habe erst am Freitag mit der Vertretung von Sizikova begonnen, nachdem er von den Eltern der Spielerin angesprochen wurde. Er sagte, Sizikova habe die ITIA kontaktiert, als der Fall letztes Jahr eröffnet wurde, um jegliches Fehlverhalten zu leugnen.

Die Staatsanwaltschaft sagte, die Untersuchung konzentriere sich auf Verdächtigungen bezüglich eines Spiels in Roland Garros im vergangenen Jahr. Sie nannte das Spiel nicht.

Die deutsche Zeitung “Die Welt” und die französische Sporttageszeitung “L’Equipe” berichteten damals über verdächtige Wettmuster in der ersten Runde eines Damendoppelspiels am 30. September.

An diesem Tag spielten Sizikova und ihre Partnerin Madison Brengle aus den Vereinigten Staaten auf Court Nr. 10 gegen die rumänischen Spielerinnen Andreea Mitu und Patricia Maria Tig. Sizikova wurde im fünften Spiel bei eigenem Aufschlag auf Liebe gebrochen. Dies ist eine kurze Zusammenfassung.

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