S.Africa: HIV-Todesfälle, Infektionen seit 2007 rückläufig

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JOHANNESBURG

Die Zahl der AIDS-bezogenen Todesfälle in Südafrika ist seit 2007 kontinuierlich gesunken, so ein neuer Regierungsbericht.

Die Zahl der Todesfälle sank von über 267.000 im Jahr 2007 auf fast 127.000 in diesem Jahr, sagte die südafrikanische Statistikbehörde am Montag in ihrem Bevölkerungsschätzungsbericht zur Jahresmitte.

Der Zugang zu antiretroviralen Medikamenten (ART) hat die Lebensdauer vieler Südafrikaner verlängert, indem er HIV-Infektionen und AIDS-bedingte Todesfälle reduziert hat, so der Bericht weiter.

In den frühen 2000er Jahren tötete die Krankheit eine große Anzahl von Menschen im Land, während die südafrikanische Regierung leugnete, dass HIV AIDS verursacht hat.

Im Jahr 2008 startete die neue Regierung unter der Leitung des damaligen Präsidenten Jacob Zuma eine massive Anti-AIDS-Kampagne und führte ein großes HIV-Behandlungsprogramm ein, das Millionen von kranken Südafrikanern den Zugang zur lebensrettenden Kunsttherapie ermöglichte.

Südafrika hat eine der größten HIV/AIDS-Krisen der Welt mit rund 7,97 Millionen mit dem Virus infizierten Menschen, rund 13,5% der 58 Millionen Einwohner des Landes, so die Schätzungen.

Über 7 Millionen Südafrikaner, 13,5% der Landesbevölkerung, sind HIV-positiv.

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