Saudi-Arabien verhaftet 45 Personen in Anti-Korruptionskampagne

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RIYADH, Saudi-Arabien

Die saudischen Behörden verhafteten mindestens 45 Personen, darunter öffentliche Bedienstete und Armeeoffiziere, wegen des Verdachts auf Korruption und Einflussnahme.

Die saudische Aufsichts- und Anti-Korruptionsbehörde teilte am späten Donnerstag in einer Erklärung mit, dass sie in 889 Straf- und Disziplinarfällen Untersuchungen eingeleitet hat, darunter “Verdacht auf Korruption, Profitmacherei und Einflussnahme auf öffentliche Ämter”.

Unter den Festgenommenen seien 13 öffentliche Angestellte, vier Geschäftsleute und fünf nicht-saudische Mitarbeiter, teilte die Behörde mit.

In der Erklärung wurde hinzugefügt, dass die Anti-Korruptionsbehörde auch Gelder und Immobilien im Wert von 602 Millionen Saudi-Riyal (160 Millionen Dollar) beschlagnahmt habe.

In einem anderen Fall, so die Behörde, seien vier Armeeoffiziere und fünf Auftragnehmer des saudischen Verteidigungsministeriums wegen des Verdachts auf Profitmacherei bei einem Projekt festgenommen worden.

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Ferner hieß es, dass 14 weitere, darunter zwei Polizeibeamte, wegen des Verdachts der Veruntreuung und Bestechung bei kommerziellen Verträgen festgenommen worden seien.

Im September wurden Prinz Fahd bin Turki bin Abdulaziz bin Abdulaziz bin Fahd durch einen königlichen Erlass aus Saudi-Arabien von seinem Posten als Befehlshaber der gemeinsamen Streitkräfte in der von Saudis geführten Koalition im Jemen und sein Sohn Prinz Abdulaziz bin Fahd von seinem Posten als stellvertretender Gouverneur der Provinz Al-Jawf entbunden und zur Untersuchung verdächtiger Finanztransaktionen im Verteidigungsministerium an die Anti-Graft-Watchdog-Stelle verwiesen.

* Ahmed Asmar trug zu diesem Bericht aus Ankara bei

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