Schäden durch zu viel Desinfektionsmittel – Top News

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Wenn man nicht gerade krank oder immungeschwächt ist, reichen 20 Sekunden gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife sobald man zur Haustür reinkommt, sagt Markus Maurer.

Er ist Hygieneleiter der Arberlandklinik in Zwiesel und Viechtach im Kreis Regen.

Wer ganz sicher gehen will, kann noch die Haustürklinke desinfizieren.

Auch Handdesinfektion am Eingang ist in Coronazeiten nicht verkehrt.

Allerdings: manche Mittel aus dem Supermarkt töten Coronaviren nicht unbedingt komplett ab.

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Profidesinfektionsmittel sind allerdings schwer zu kriegen und zuhause unnötig.

Normaler Haushaltsreiniger reicht völlig, sagt Markus Maurer, selbst für Klobrillen.

Teppichböden, Sofas oder auch Holzmöbel kann man gar nicht desinfizieren, so der Experte.

War Klopapier in den ersten Coronawochen Hamsterware, ist es Desinfektionsmittel noch immer.

Doch wie sinnvoll ist es überhaupt Möbel, Türklinken oder Klobrillen ständig zu desinfizieren? Experten sagen, das kann Schäden anrichten.

Desinfektionstücher und Sprays sind seit dem Ausbruch der Corona-Krise überall Mangelware.

Doch Experten warnen davor, zuhause ständig die Möbel zu besprühen.

Das kann Holz und Kunststoff schädigen.

Außerdem drohen beim Sprühen Gesundheitsschäden.

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Holz wird außerdem irreparabel fleckig, genauso wie viele Badarmaturen oder Marmor.

Lack kann sich lösen, Kunsstoff spröde werden.

Plexiglas, wie bei den Spuckschutzvorrichtungen, wird blind.

Glas und Edelstahl dagegen halten Desinfektionsmittel aus.

Viele Profireinigungsfirmen lassen ihre Kunden momentan einen Vertrag unterschreiben, dass sie nicht für Materialschäden durch Desinfektion haften.

Wer trotzdem zuhause auf eigene Faust desinfiziert, sollte zumindest Gummihandschuhe tragen und niemals sprühen, rät Miriam Neeser, Hygienebeauftragte des großen Reinigungsunternehmens Götz.

Wenn, dann höchstens auf einen sauberen Lappen sprühen und dann wischen, zum Beispiel Computertastatur oder Telefon im Büro.

Das ist sinnvoll, aber nur “nebelfeucht”.

Lappen hinterher auf 60 Grad waschen.

Zum Abwischen ihres Handys benutzt auch die Profifrau Desinfektionstücher aus dem Supermarkt.

Sonst desinfiziert sie privat zuhause übrigens nichts, ebenso wie Markus Maurer.

Händewaschen reicht

Holz wird fleckig, Plexiglas spröde

Desinfektionsmittel nicht versprühen

War Klopapier in den ersten Coronawochen Hamsterware, ist es Desinfektionsmittel noch immer.

Doch wie sinnvoll ist es überhaupt Möbel, Türklinken oder Klobrillen ständig zu desinfizieren? Experten sagen, das kann Schäden anrichten.

Wäsche, zum Beispiel Bettlaken, wird übrigens bei 60 Grad in der Waschmaschine nahezu virenfrei.

Wer ganz sicher gehen will, bügelt sie hinterher noch heiß.

Das gründliche Händewaschen ist aber die sicherste Möglichkeit, Viren gar nicht erst heimzubringen.

Das raten die meisten Hygiene-Experten.

Wer trotzdem desinfizieren will, am besten das Mittel nicht versprühen.

Das könne gesundheitsschädliche Auswirkungen haben.

Außerdem ist es nicht so effektiv wie Wischen, weil man dabei nie die gesamte Fläche erwischt, sondern eine “Inselbildung” des Mittels stattfindet.

Man sollte bei Desinfektion auch immer Gummi-oder stabile Einmalhandschuhe tragen, um die Haut zu schützen.

Schäden durch zu viel Desinfektionsmittel

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